Rights for this book: Public domain in the USA. This edition is published by Project Gutenberg. Originally issued by Project Gutenberg on 2016-02-08. To support the work of Project Gutenberg, visit their Donation Page. This free ebook has been produced by GITenberg, a program of the Free Ebook Foundation. If you have corrections or improvements to make to this ebook, or you want to use the source files for this ebook, visit the book's github repository. You can support the work of the Free Ebook Foundation at their Contributors Page. The Project Gutenberg eBook, Unser Familien-Arzt, by H. R. (Henry Rice) Stout This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this eBook or online at www.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you'll have to check the laws of the country where you are located before using this ebook. Title: Unser Familien-Arzt Allöopathische, Homöopathische, Hydropathische, Eclectische und Kräuter- Heilmethode Author: H. R. (Henry Rice) Stout Release Date: February 8, 2016 [eBook #51147] Language: German Character set encoding: UTF-8 ***START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK UNSER FAMILIEN-ARZT*** E-text prepared by Constanze Hofmann, Juliet Sutherland, Reiner Ruf, and the Online Distributed Proofreading Team (http://www.pgdp.net) Anmerkungen zur Transkription: In der originalen Frakturschrift wird zwischen den Großbuchstaben ‚I‘ und ‚J‘ nicht unterschieden, daher wurden den Namensinitialen willkürlich der wahrscheilichere Buchstabe ‚J‘ zugeordnet. Bei ‚Iodide‘ wurde, passend zur entsprechenden englischen Bezeichnung, ein ‚I‘ verwendet; bei den deutschen Bezeichnungen ‚Jod‘ und ‚Jodid‘ aber der Buchstabe ‚J‘. Passagen in Antiquaschrift werden hier kursiv dargestellt. Für gesperrt gedruckte Passagen wird serifenlose Schrift verwendet. Eine Übersicht über die korrigierten Fehler findet sich am Ende dieses Textes. Unser Familien-Arzt. Allöopathische, Homöopathische, Hydropathische, Eclectische und Kräuter- Heilmethode Eine vollkommen zuverlässige Anweisung zur Entdeckung aller solcher Krankheiten, die ohne ärztliche Hilfe von irgend einer intelligenten Person in ihrem Verlaufe gehemmt oder behandelt werden können. Mit besonderer Berücksichtigung der prompte, energische Maßregeln erheischenden, sowie der in Amerika vorkommenden Krankheitsfälle. Nebst einer vollständigen und deutlichen Anweisung zur Krankenpflege, Zubereitung der Krankenkost u.s.w. Chicago. J. S. Goodman & Co. Cincinnati. C. F. Vent & Co. San Francisco. H. H. Bancroft & Co. 1869. Entered according to Act of Congress, in the year 1869, by J. S. GOODMAN & CO. , In the Clerk’s Office of the District Court of the United States, for the Northern District of Illinois. Vorwort der Verleger. Schon längst sind wir davon überzeugt, daß sich in unserem Lande das Bedürfniß nach einem bündig gefaßten Werke, das billig verkauft werden kann, und welches eine zuverlässige Anweisung für die erfolgreiche Behandlung solcher Unpäßlichkeiten, Krankheiten und körperlichen Beschädigungen enthält, die von irgend einer intelligenten Person ohne ärztliche Hülfe behandelt werden mögen, vorhanden ist: Ein Werk, das nicht den Anspruch macht, alle die betreffenden Kenntnisse zu bieten, noch unter allen Umständen die Hülfe eines Arztes unnöthig zu machen, denn es giebt Fälle, deren Behandlung berufsmäßige Geschicklichkeit und lange Erfahrung erfordert. Es giebt jedoch — dies ist einleuchtend — eine große Anzahl Krankheitsfälle, welche mit Hülfe solcher Belehrung, wie die in der vorliegenden Abhandlung leicht gehoben werden können, während andere gleich beim Anfang die promptesten, energischsten Mittel nöthig machen, widrigenfalls sie sich, ehe noch ein Arzt eintreffen kann, so sehr steigern, daß das Leben des Patienten gefährdet wird. Der Schreiber dieses erinnert sich noch recht wohl des plötzlichen Erkrankens seines Familienarztes, welcher unerwartet in seiner Office von jener fürchterlichen Seuche, der Cholera, befallen wurde, und ehe Hülfe geleistet werden konnte, dem Tode verfallen war. Auch erinnert sich der Verfasser dieser Vorrede noch recht wohl, wie dankbar er dafür war, daß er ein Buch hatte, welches genau angab, was bei Croup-Anfällen zu thun sei , als er zum erstenmal mitten in der Nacht durch den Croup-Husten seines einzigen Kindes aufgeweckt wurde. Durchdrungen von der oben ausgedrückten Ueberzeugung, sahen wir uns nach einem Autor um, welcher einerseits mit unseren Ansichten völlig übereinstimmte und andererseits die Fähigkeit hatte, dieselben in praktische Form zu kleiden, und nachdem wir längere Zeit vergeblich uns bemühten, sind wir sicher, den rechten Mann gefunden zu haben, und legen nun dem Publikum das Resultat seiner Arbeit mit der Zuversicht vor, daß dieses längst gefühlte Bedürfniß durch dieses Werk vollkommen befriedigt ist. Um das Buch noch brauchbarer und praktischer zu machen, sind die verschiedenen Behandlungsweisen der verschiedenen medizinischen Schulen angegeben: die allöopathische , die homöopathische , die hydropathische , die eclectische und die Kräuter-Heilmethode , so daß man je nach Bequemlichkeit oder Ueberzeugung zu der einen oder der andern greifen, oder eine nach der andern anwenden kann, falls die erst angewandte nicht den erwünschten Erfolg erzeugt hätte. Wenn z. B. eine auf dem Lande, weit von einem Arzte oder einer Apotheke lebende Person sich plötzlich eine heftige Erkältung zuzieht und ein Fieber im Anzuge ist, mag sie — obgleich die allöopathische Kurmethode vielleicht vorziehend — zur Kräuter- oder Wasser-Heilmethode mit dem besten Erfolg greifen. Diese Zusammenstellung der verschiedenen Heilmethoden ist originell und wird, wie wir glauben, in keinem anderen Buche gefunden. Der Name des Autors ist, wie der Leser bemerken wird, nicht angegeben und zwar deshalb, weil er ein Graduirter eines medizinischen Collegiums, ein angesehener Arzt einer der medizinischen Schulen ist und seine Stellung unter seinen Fachgenossen verlieren würde, sobald bekannt wäre, daß er nebst den in seiner Schule üblichen Behandlungsweisen auch andere angegeben habe. Erst kürzlich wurde ein hochgestellter allöopathischer Arzt in New-York „disciplinirt,“ weil er mit einem ebenso intelligenten und ausgezeichneten homöopathischen Arzte sich berathen hatte. So lange solcher Geist selbst noch unter den intelligenteren Kunstgenossen herrscht, kann man es unserem Autor nicht verargen, wenn er seinen Namen verschweigt, und dies um so mehr, als durch die Nennung desselben doch nichts Gutes bezweckt würde. Der Werth des Werkes wird demselben entweder Erfolg sichern, oder das Mißfallen des Publikums zuziehen; aber wir übergeben es der Oeffentlichkeit mit dem festen Glauben, ja wir möchten sagen, mit der unzweifelhaften Gewißheit , daß es mit Beifall aufgenommen werden und ein kostbarer Familienschatz in tausenden Häusern werden wird. Daß dies der Fall sein möge, ist der Wunsch Der Verleger. Chicago, September 1868. Vorrede des Verfassers. Dieses Werk der Beurtheilung des Publikums übergebend, bin ich überzeugt, durch dasselbe einem langgefühlten Bedürfniß für ein Familienbuch der Heilkunde, das allen Klassen entspricht, nachzukommen. Dasselbe ist hauptsächlich für die Erfordernisse der Landbevölkerung und solcher geschrieben, die weit entfernt von größeren Ortschaften oder solchen Plätzen wohnen, wo zuverlässige Hülfe in Krankheitsfällen beschafft werden kann. Viele können sich gewisser Zeiten erinnern, in welchen, wäre ein solches Buch vorhanden gewesen, großen Leiden vorgebeugt, oder selbst dann und wann ein Leben hätte gerettet werden können. Da unser Leben, auch wenn wir ein hohes Alter erreichen, immerhin ein sehr kurzes ist, so ist die Pflicht, dasselbe womöglich bis zu der dem Menschen zugemessenen Zeit zu verlängern, eine deutliche; Niemand kann sagen, wann ihn eine Krankheit befallen, wann er durch einen Unfall körperlich bedeutend beschädigt werden wird, und wir sollten gegen solche Fälle stets vorbereitet sein. In der Ausarbeitung dieses Werkes habe ich mich bemüht, jede Krankheit in so einfacher Weise zu beschreiben als möglich, indem ich mir Mühe gab, technische und wissenschaftliche Ausdrücke so weit dies geschehen konnte, zu vermeiden und eine Sprache zu gebrauchen, die jedes Kind verstehen kann. Alle Fremdwörter aber, die nothwendiger Weise gebraucht werden mußten, sind entweder sogleich erklärt oder findet sich deren Erklärung im Fremdwörterverzeichniß. Um allen Klassen und den Anhängern der verschiedenen medizinischen Schulen etwas zu bieten, habe ich bei jeder Krankheit die Behandlungsweise der verschiedenen Methoden beigefügt und dabei alle Vorurtheile, die ich für oder gegen diese oder jene Schule haben mag, in den Hintergrund treten lassen, indem ich jeder derselben volle Gerechtigkeit widerfahren ließ und sowohl meine Erfahrung als die anderer benützte, denn es wurden die besten Autoritäten Europas und Amerikas zu Rathe gezogen, so daß man sich auf die Angaben dieses Buches verlassen kann. Zur Bequemlichkeit und Nachhülfe beim Nachschlagen ist das Werk eingetheilt wie folgt: Erster Theil: Allgemeine Krankheiten. Jedes Kapitel dieses Theils führt Krankheiten verschiedener Körpertheile auf, sowie allgemeine Krankheiten. Jede derselben ist deutlich behandelt, indem die Symptome, die Ursachen und die Behandlung der verschiedenen medizinischen Schulen pünktlich angegeben sind. Zweiter Theil: Frauenkrankheiten. Unter dieser Ueberschrift wird über Menstruation, mit ihren Störungen, Schwangerschaft und die Behandlung der Krankheiten während derselben, Entbindung u. s. w. abgehandelt. Dritter Theil: Kinderkrankheiten. In diesem Theile finden sich wertvolle Winke bezüglich der Verpflegung, der Kost und der allgemeinen Behandlung der Kinder, sowie Abhandlungen über Kinderkrankheiten. Vierter Theil: Verschiedene Krankheiten. Unter dieser Ueberschrift werden die nicht im ersten Theile eingeschlossenen Krankheiten aufgeführt, und sind Anweisungen gegeben, wie man die Scheintodten wieder zum Leben bringen kann. Dieser Abtheilung sind auch werthvolle Bemerkungen über die Krankenpflege beigefügt, nebst einer vollständigen Anweisung für die hydropathische Behandlung der Krankheiten. Unter dem Titel — Pharmacie ist die Zubereitung mancher in diesem Buch angegebenen Arzneien vorgeschrieben. Fünfter Theil: Wundarzneikunst. In diesem Theil werden solche Behandlungen und Mittel der Wundarzneikunde angegeben, welche von jeder intelligenten Person in Anwendung gebracht werden können. Außerdem finden hier die Gifte nebst ihren Gegenmitteln und ein Verzeichniß der medizinischen Ausdrücke einen Platz. In dem Symptom-Verzeichniß sind die hauptsächlichen Symptome der am häufigsten vorkommenden Krankheiten angegeben, und wird dasselbe den Personen, die unwohl fühlen, aber nicht gerade sagen können, was ihnen fehlt, gute Dienste leisten. Daß das Werk zum Besten der Menschheit eine weite Verbreitung finden und hierdurch die darauf verwendete Arbeit vergüten möge, ist der aufrichtige Wunsch des Verfassers. Chicago, Januar 1869. Zeugnisse. Die folgenden anerkennenden Zeugnisse wurden von ausgezeichneten Aerzten der Homöopathischen, Allöopathischen und Eclectischen Schulen ausgestellt. Herren J. S. Goodman & Co., Verleger: Meine Herren ! — Daß in Ihrem zu publizirenden Werk „Unser Familien-Arzt“ die Krankheiten genau und richtig beschrieben sind, und daß die darin angegebene Heilkunde zuverlässig ist, kann ich nach einer Prüfung der mir zugesandten Probebogen des Buches bezeugen. N. F. Cooke, M. D. , Professor der Theorie und Praxis am Hahnemannischen medizinischen Collegium. Chicago den 6. Febr. 1869. Ich beglaubige hiermit, daß ich das Werk „Unser Familien-Arzt,“ welches von J. S. Goodman & Co. publizirt werden wird, geprüft habe und in demselben die Symptome der Krankheiten richtig angegeben sind, wie denn das Buch überhaupt das Vertrauen des Publikums verdient. H. S. Hahn, M. D. Chicago den 8. Febr. 1869. Meine Herren ! — Auf Ihr Ersuchen habe ich die Probebogen Ihres Werkes „Unser Familien-Arzt“ durchgelesen und es macht mir Vergnügen dasselbe zu empfehlen. Es gibt die richtige Behandlungsweise der Krankheiten an und verdient eine weite Verbreitung. J. F. Cooke, M. D. , Professor im Bennett medizinischen Collegium, Chicago. Den 8. Febr. 1869. Inhalts-Verzeichniß. Erster Theil. — Allgemeine Krankheiten. Erstes Kapitel. (Seite 17.) Krankheiten der Haut. — 1. Ausschlagfieber. — Ausschlag — Nesselfieber — Rose — Masern — Scharlachfriesel — Scharlachfieber — Windpocken — Blattern — Varioliden. 2. Chronische Hautausschläge. — Jucken und Reizung der Haut — Frostbeulen — Zittermahl oder Gürtelrose — Flechten — Krätze — Milchschorf — Grindkopf — Hühneraugen — Warzen. Zweites Kapitel. (Seite 65.) Fieber. — Gewöhnliches oder eintägiges Fieber — Entzündliches Fieber — Nervenfieber oder Typhus — Gehirnfieber oder Gehirnentzündung — Remittirendes oder Gallenfieber — Intermittirendes oder Wechselfieber — Gelbes Fieber. Drittes Kapitel. (Seite 99.) Geisteskrankheiten. — Hypochondrie oder Schwermüthigkeit — Hysterie oder Bauchnervensucht — Melancholie oder Trübsinn — Manie, Irr- oder Wahnsinn. Viertes Kapitel. (Seite 106.) Krankheiten des Kopfes. — Congestion oder Blutandrang nach dem Kopfe — Schwindel ( Dizziness ) — Schlagfluß — Gehirnentzündung — Sonnenstich — Kopfweh durch Catarrh verursacht — Kopfweh durch Blutandrang verursacht — Kopfweh durch Rheumatismus verursacht — Kopfweh durch Hartleibigkeit und Unterleibsbeschwerden verursacht — Sympathetisches Kopfweh ( Sick Headache ) — Nervöses Kopfweh ( Neuralgia in the Head ) — Ausfallen des Haares. Fünftes Kapitel. (Seite 131.) Augenkrankheiten. — Niederfallen des Augenlids — Entzündung und Anschwellen des Augenlids — Entzündung des Rands des Augenlids — Entzündung des Augapfels — Chronische Augenentzündung — Chronische skrophulöse Augenentzündung — Gerstenkorn am Augenlid — Nasse oder thränende Augen — Schwarzer Staar — Augenschwäche — Blindheit — Kurzsichtigkeit — Weitsichtigkeit — Schielauge — Fremde Körper im Auge. Sechstes Kapitel. (Seite 147.) Ohrenkrankheiten. — Das äußere Ohr und die dasselbe umgebenden Theile — Ohrenentzündung — Ohrenweh — Ohrensausen — Schwerhörigkeit — Ohrlaufen — Durchstechen des Ohrläppchens — Fremde Körper im Ohr. Siebentes Kapitel. (Seite 155.) Krankheiten der Nase. — Entzündung und Anschwellen der Nase — Nasenbluten — Schnupfen oder Erkältung im Kopf ( Catarrh ) — Eiterung der Nase — Nasenpolyp — Nasenkrebs — Fremde Körper in der Nase. Achtes Kapitel. (Seite 166.) Krankheiten des Gesichts, der Lippen und der Kinnbacken. — Gesichtsrose — Gesichtsausschlag — Nervöser Gesichtsschmerz oder Neuralgie — Gesichtsflecken — Gesichts- und Kinnbackenlähmung. Neuntes Kapitel. (Seite 178.) Krankheiten der Zähne, des Zahnfleisches und des Mundes. — Zahnweh — Verfall und Leiden der Zähne — Widerwärtiger Geruch des Athems — Schlechter Geschmack im Munde — Zahnfleischschwären — Entzündung und Anschwellen der Zunge — Mundkrebs — Scorbut — Speichelfluß — Stammeln. Zehntes Kapitel. (Seite 194.) Krankheiten des Halses. — Weher Hals oder gewöhnliche Halsentzündung — Eiternde und putride (Fäulniß erzeugende), oder bösartige Halsentzündung — Entzündung und Anschwellung der Mandeln oder Tonsillen — Anschwellen und Verlängerung des Zäpfchens. Eilftes Kapitel. (Seite 208.) Krankheiten der Luftröhre und der Brust. — Heiserkeit — Luftröhrenentzündung oder Bronchitis — Influenz oder Grippe, auch Flußfieber — Husten ( Tussis Convulsiva ) — Lungenentzündung — Lungenentzündung bei alten Leuten — Pleuresie, Brustfell-, Rippenfell-Entzündung — Scheinbare Pleuresie oder Seitenstechen — Herzentzündung — Herzklopfen — Rheumatische Herzschmerzen — Brustbeklemmung — Lungenbluten — Engbrüstigkeit oder Asthma — Brustwassersucht — Auszehrung — Brustquetschung — Fremde Körper in der Luftröhre. Zwölftes Kapitel. (Seite 253.) Krankheiten des Magens und der Eingeweide. — Mangel an Appetit — Heißhunger, Schlinglust — Dyspepsie oder schwacher Magen — Sodbrennen, oder Unverdaulichkeit, oder versäuerter Magen — Uebelkeit und Erbrechen — Seekrankheit — Magen-Neuralgie — Magenweh oder Magenkolik — Magenentzündung — Gedärmentzündung — Leberentzündung — Gelbsucht — Milzentzündung — Würmer — Hartleibigkeit — Diarrhöe oder Durchfall — Ruhr — Cholera Morbus — Asiatische Cholera — Hämorrhoiden — Mastdarmvorfall — Bruch — Unterleibswassersucht. Dreizehntes Kapitel. (Seite 323.) Krankheiten der Harn- oder Urin- und Geschlechts-Organe. — Nierenentzündung — Blasenentzündung — Harnverhaltung — Harnfluß — Harnruhr — Blasenpolyp — Blasenstein — Blutharnen — Selbstbefleckung — Syphilis oder Lustseuche — Samenfluß, Tripper. Zweiter Theil. — Frauenkrankheiten. Erstes Kapitel. (Seite 344.) Menstruation. — Eine vollständige Beschreibung dieser Funktion. Zweites Kapitel. (Seite 349.) Störungen der Menstruation. — Verzögerte Menstruation — Chlorose oder Bleichsucht — Uebermäßige Menstruation — Schwere Menstruation oder Menstrualkolik — Unterdrückte Menstruation — Aufhören der Menstruation oder Uebergangszeit. Drittes Kapitel. (Seite 367.) Vorfall der Gebärmutter. — Weißer Fluß. Viertes Kapitel. (Seite 375.) Schwangerschaft. — Anzeichen der Schwangerschaft — Kleidung — Bewegung — Diät — Erbrechen — Scham-Jucken während der Schwangerschaft — Krampfadern oder varicöse Adern — Hämorrhoiden oder Goldader — Anschwellen der Füße — Hartleibigkeit während der Schwangerschaft — Diarrhöe während der Schwangerschaft — Zahnweh und Speichelfluß — Dyspepsie oder versäuerter Magen, auch Sodbrennen genannt — Hysterische Anfälle — Herzklopfen — Kopfweh — Husten — Krämpfe — Urin- oder Harnträufeln — Unterdrückung des Urins — Blutfluß — Frühgeburt oder Abortion — Falsche Wehen — Behandlung der Brüste. Fünftes Kapitel. (Seite 396.) Entbindung oder Kindbett. — Geburtswehen — Schmerzen bei den Geburtswehen — Entbindung — Behandlung nach der Entbindung — Verbinden des Nabels — Licht, Temperatur und Lüftung — Nachwehen — Blutfluß — Dauer des Kindbetts — Diät und Regeln während des Kindbetts — Lochien oder Geburtsfluß — Unterdrückung der Lochien — Uebermäßige und lang anhaltende Lochien — Milchfieber — Ausbleiben der Milch — Uebermäßige Ansammlung der Milch — Wunde Brustwarzen — Brustfieber — Brustgeschwulst — Hartleibigkeit nach der Entbindung — Diarrhöe nach der Entbindung — Puerperal- oder Kindbettfieber — Weiße Schenkelgeschwulst — Der wunde Mund der Stillenden. Dritter Theil. — Kinderkrankheiten. (Seite 415.) Kleidung des Kindes — Scheintod ( Asphyxia ) — Diät der Neugeborenen — Anschwellen und Verlängerung des Kopfes — Anschwellen der Brüste — Kindspech ( Meconium ) —