Seite 349. Marschall an Joh. Georg von Sachsen. Schleusingen, 352. Tilly an Aldringen. Feldlager bei Leipzig, 17. September 488 353. Marschall an Joh. Georg von Sachsen. Schleusingen, 7. (17.) September 489 354. Aldringen an Questenberg. Dienstedt, 19. September 355. Aldringen an Wallenstein. Dienstedt, 20. September 490 491 356. Questenberg an Wallenstein. Ebersdorf, 20. September 493 357. Tilly an K. Ferdinand II. Halberstadt, 21. September 493 361. Götz an Tiefenbach. Guben, 13./23. September 498 362. Götz an Tiefenbach. Lübben, 24. September 499 363. Maximilian von Bayern an Karl von Lothringen. München, 25. September.. 500 364. Kaunitz an Wallenstein. Sagan, 25. September 501 365. Maximilian von Bayern an K. Ferdinand II. München, 26. September 502 366. Grießel an Taxis. Friedland, 26. September 507 30. September 367. Questenberg an Wallenstein. Wien, 28. September 368. Sitt an Taxis. Prag, 28. September 369. Die katholischen Kurfürsten an K. Ferdinand II. 370. Taxis an Wallenstein. Gitschin, 30. September 371. Gradetzky an Wallenstein. Alfeld, 1. Oktober 372. Beilage. Alfeld, 1. Oktober 373. Wallenstein an K. Ferdinand II. Prag, 3. Oktober 508 509 , 510 518 519 520 521 374. Maximilian von Bayern an K. Ferdinand II. München, 378. K. Ferdinand II. an Maximilian von Bayern. Wien, 8. Oktober 531 379. Kaunitz an Wallenstein. Sagan, 8. Oktober 380. K. Ferdinand II. an 11. Oktober. Seite 532 Maximilian von Bayern. Wien, • 534 381. Kaunitz an Wallenstein. 382. Kaunitz an Wallenstein. Sagan, 12. Oktober Sagan, 11. Oktober 536 537 383. Kaiserl. Paßbrief für Arnim. Wien, 13. Oktober 538 384. Ossa an Wallenstein. Worms, 13. Oktober 539 385. K. Ferdinand II. an Wallenstein. Wien, 14. Oktober 386. Dohna an Trautmannsdorf. Breslau, 14. Oktober 540 541 387., Kur-Bayrischen Gesandtens Anbringen.' (Wien, ca. 15. Ok tober) 542 388. Beilage I: Keller von Schleitheim an Maximilian von Bayern. -, 6. Oktober 549 389. Beilage II: Libra status bellicj moderni in Germania' 553 390. Beilage III: Catholischer Thaill' 554 391. Beilage IV:, Uncatholischer Thaill' 558 392. Kaiserl. Paßbrief für Arnim. (Ohne Datum) 562 393. Gutachten kaiserl. deputierter Räte. (Wien,) 18. Oktober 563 394. Desfours an Taxis. Reibersdorf bei Zittau, 20. Oktober 572 395. Beilage:, Verzeichniß des Churfi. Volcks, bej Bautzen ge 402. Maximilian von Bayern an K. Ferdinand II. München, 23. Oktober. 580 403. Beilage: Maximilian von Bayern an Kur-Mainz. (München,) 14. Oktober 586 404. Grießel an Desfours. (Friedland,) 23. Oktober 409. Maximilian von Bayern an K. Ferdinand II. München, 26. Oktober 592 Fontes, II. Abt. 68. Bd. b 412. Votum deputierter Räte. (Wien, ca. 30. Oktober) 597 413. Grießel an Desfours. (Friedland,) 31. Oktober 600 414. K. Ferdinand II. an Maximilian von Bayern. Wien, 3. November 601 415. Grießel an Götz. (Friedland,) 3. November 606 416. K. Ferdinand II. an Maximilian von Bayern. Wien, 422. Maximilian von Bayern an K. Ferdinand II. München, 13. November 625 423. Wallenstein an Tiefenbach. Pardubitz, 14. November 424. Wallenstein an die Altstadt Prag. Pardubitz, 15. November 425. Tiefenbach an Wallenstein. Trautenau, 15. November 630 631 631 429. Pappenheim an Trautmannsdorf. Ansbach, 17. November 635 430. Wallenstein an Tiefenbach. Pardubitz, 18. November 636 431. Wallenstein an Tiefenbach. Pardubitz, 18. November 637 432. Tiefenbach an Wallenstein. Neu-Bydschow, 19. November 638 433. Tiefenbach an Wallenstein. Nimburg, 19. November 434.. Gallas an Marradas. Donauwörth, 19. November 639 640 640 436. Wallenstein an Tiefenbach. Pardubitz, 25. November 641 437. Wallenstein an den Schloßhauptmann zu Pardubitz. Chlu metz, 27. November 642 438. Infantin Isabella an K. Ferdinand II. Brüssel, 27. No vember 642 439. Gramb an Tiefenbach. Wismar, 28. November 644 440. König Ferdinand III. an K. Ferdinand II. (Ohne Datum) 441. Wallenstein an Adam von Waldstein. Pardubitz, 2. Dezember 649 648 Seite 442. Dohna an Trautmannsdorf. Breslau, 2. Dezember 443. Wallenstein an Arnim. Pardubitz, 5. Dezember 444. Wallenstein an Kaunitz. Pardubitz, 5. Dezember 445. Götz an Wallenstein. Nimburg, 5. Dezember 650 651 652 653 446. Erzherzog Leopold an K. Ferdinand II. Innsbruck, 8. De zember 654 • 447. Kur-Mainz an Maximilian von Bayern und Ferdinand von Köln. (Bruchstück.) Mainz, 9. Dezember 449. K. Ferdinand II. an Wallenstein. Wien, 10. Dezember 657 450. Kaiserl. Instruktion für Eggenberg. (Wien, 10. Dezember) 658 451. Arnim an Wallenstein. Prag, 1./11. Dezember 660 452. Erzherzog Leopold an K. Ferdinand II. Innsbruck, 12. De zember 661 • 453. Beilage: H. R. Schauenburg an Erzherzog Leopold. Brei 455. Grießel an Gottwald. (Friedland,) 12. Dezember 666 456. Aldringen an K. Ferdinand II. Donauwörth, 14. Dezember 667 457. K. Ferdinand II. an die Landesoffiziere in Böhmen. (Wien,) 458. Kur-Mainz an K. Ferdinand II. Mainz, 15. Dezember 459. Aldringen an Questenberg. Donauwörth, 15. Dezember 460. Wallenstein an die Kammer zu Gitschin. Znaim, 16. De 674 676 zember 679 461. Wallenstein an Trczka. Znaim, 16. Dezember 462. Aldringen an K. Ferdinand II. Donauwörth, 16. Dezember 463. Tiesl an Joh. Georg von Sachsen. (Eger, 6. [16.] Dezember) 464. Ossa an Aldringen. Deidesheim, 17. Dezember 679 680 682 684 465. Wallenstein an die Regierung zu Gitschin. Znaim, 18. De 468. K. Ferdinand II. an die Landesoffiziere in Böhmen. (Wien,) 19. Dezember 689 • 469. Wallenstein an Traun. Znaim, 19. Dezember 690 470. K. Ferdinand II. an Infantin Clara Isabella. Wien, 20. Dezember 690 b * Seite 471. Ossa an Aldringen. Hagenau, 20. Dezember 472. K. Ferdinand II. an Erzherzog Leopold. Wien, 21. De- 692 zember 694 473. K. Ferdinand II. an Maximilian von Bayern. Wien, 21. Dezember 695 474. K. Ferdinand II. an Kur-Mainz. Wien, 21. Dezember 475. K. Ferdinand II. an Questenberg. Wien, 21. Dezember 476. Nitschwitz an Christian von Brandenburg. Schlackenwerth, 21. Dezember 697 698 699 477. Tiefenbach an Wallenstein. Chlumetz, 22. Dezember 478. Beilage: Langendorf an Tiefenbach. Jungbunzlau, 18. De- 700 zember 702 479. Aldringen an K. Ferdinand II. Weißenburg, 22. De 482. Hamilton an Wolf Mansfeld. Salbke, 15. (25.) Dezember 708 zember 485. Aldringen an K. Ferdinand II. Weißenburg, 26. De 486. Wallenstein an K. Ferdinand II. Znaim, 27. Dezember 487. Wallenstein an Marradas. Znaim, 27. Dezember 713 714 715 488. Erzherzog Leopold an Wallenstein. Innsbruck, 27. De zember 715 489. Wolf Mansfeld an Hamilton. Magdeburg, 28. Dezember 490. Tiefenbach an Wallenstein. Chlumetz, 28. Dezember 717 719 491. Fürstenberg an Wallenstein. Nördlingen, 28. Dezember 492. Holk an Gallas. (Kattowitz,) 28. Dezember 721 722 493. Tiefenbach an Wallenstein. Chlumetz, 29. Dezember 723 494. Beilage: Schaffgotsch an Tiefenbach. Kolin, 29. Dezember 495. K. Ferdinand II. an Wallenstein. Wien, 30. Dezember 725 725 496. K. Ferdinand II. an Wallenstein. Wien, 30. Dezember 497. Beilage I: Maximilian von Bayern an K. Ferdinand II. 726 München, 18. Dezember 727 498. Beilage II:, Extract aus des Churfrl. Rhat unnd Rentmaisters zu Amberg Bericht de dato 13. Decembris Ao. 1631' 730 506. Hamilton an Wolf Mansfeld. Salbke, 21. (31.) Dezember 740 502. Maximilian von Bayern an K. Ferdinand II. München, VORWORT. Es war vor nunmehr reichlich vier Jahrzehnten. Da fand sich in Prag eine kleine private Gesellschaft älterer und jüngerer Männer zusammen, Historiker und Juristen, die sich gleicherweise für ein bestimmtes geschichtliches Thema interessierten, das sie in häufigen, doch ungezwungenen Konventikeln mit vieler warmer, leidenschaftsloser Hingebung behandelten. Die ,Geschichte Wallensteins' von Leopold v. Ranke hatte es ihnen angetan. Endlich hatte die massenhafte, schon damals kaum mehr übersehbare Wallensteinliteratur ein Werk aufzuweisen, das nach Form und Inhalt füglich der poetischen Schöpfung von dem Range einer unsterblichen Trilogie, die eben denselben Namen trägt, als gleichwertiges wissenschaftliches Gegenstück an die Seite gestellt werden durfte. Zum ersten Male war dem ,von der Parteien Gunst und Haß verwirrten' Bilde einer unstreitig hochbedeutenden Persönlichkeit gegenüber mit durchschlagendem Erfolge der Versuch unternommen worden, auf Grund urkundlicher strenger Forschung fernab von aller Übertreibung - Billigkeit und Gerechtigkeit walten zu lassen. Eine wohltuende Wärme ging von diesem Buche aus, das auch dort, wo es scheinbar Ungehöriges zu berichten hatte, doch immer gelten ließ, was allzeit gelten muß, immer das Ganze der Erscheinung im Auge, die es behandelte, die unerhörte Massenhaftigkeit ihrer weitausgreifenden Strebungen und letzten Ziele, deren Darlegung so recht den Kern des schönen Ausspruches erfassen ließ: das wahrhaft Große, das Unmeßbare, Unergründliche besitzt eine reinigende Kraft ,wie ja das Meer auch niemals schmutzig erscheint.' Die Gesellschaft, von der die Rede war, bestand jedoch nicht aus Leuten, die vor eitel Bewunderung erstarben. Sie verhehlten sich bei näherem Studium nicht, zumal bei ihrer genauen Kenntnis böhmischer, heimatlicher Verhältnisse, daß gewisse, keineswegs durchaus nebensächliche Einzelnheiten in Rankes Erzählung auf irriger Auffassung beruhten und unbedingt der Ergänzung oder Korrektur bedurften, vor allem aber, daß es dem genialen Verfasser, aller ihm vorausgegangenen einschlägigen Publikationen ungeachtet, um seinen Gegenstand zu erschöpfen, beiweitem noch an genügendem Material gemangelt hatte. Es lag nahe, an Mittel und Wege zu denken, wie da in Zukunft abgeholfen werden könnte. Man einigte sich in dem Gedanken, daß eine ausgiebige, gründliche Abhilfe einzig und allein durch eine umfassende, kritische Sammlung und Herausgabe aller, wo immer auffindbaren, die Wallensteinfrage berührenden schon gedruckten oder noch ungedruckten Briefe und Akten, mit einem Worte, wenn man so sagen will, durch einen im großen Stil gehaltenen, Codex epistolaris et diplomaticus Wallensteinianus' zu erzielen wäre. Der Gedanke blieb ein frommer Wunsch. Die Ausführung scheiterte an seiner Bedeutsamkeit. Der erste Schritt, die Lückenhaftigkeit und fehlerhafte Behandlung des bereits vorliegenden Stoffes dadurch zu beheben, daß beispielsweise die von Friedrich Förster edierten sogenannten,ungedruckten eigenhändigen vertraulichen Briefe und amtlichen Schreiben' Wallensteins Hunderte derselben waren bekanntlich längst vorher bereits anderwärts im Druck erschienen ihrer offenbar vielfach inkorrekten Wiedergabe wegen neu herausgegeben würden, erwies sich darum als undurchführbar, weil die meisten dieser vor Förster wirklich,ungedruckten' Briefe einfach nicht mehr aufzufinden waren. Von anderen Hindernissen soll geschwiegen werden. Wohl das schwerwiegendste war, daß der bescheidene kleine Kreis der Anreger bewußten Gedankens sehr bald bis auf wenige zusammenschmolz. Die der Tod verschont hatte, trennte das Leben, der verschiedene Beruf und ein leidiges Schicksal. Bis zu gewissem Grade als das einzige, doch nur indirekte Ergebnis jener Beratungen vor nun mehr als vierzig Jahren darf ich die von mir veranstaltete Herausgabe zweier Bände bezeichnen, die 1879 unter dem Titel, Wallensteins Ende' bei Duncker und Humblot erschienen. Ihnen vorausgegangen war eine einschlägige Abhandlung, Zur Geschichte Wallensteins im Jahre 1633', die, über Anregung Dr. Karl v. Webers verfaßt, von diesem im, Archiv für die Sächsische Geschichte' (Neue Folge, dritter Band) bereits 1877 publiziert worden war. Ich ließ es nicht bei diesen Editionen bewenden. Schon äußere Anlässe drängten zu weiteren Arbeiten auf demselben Felde. Eine Wanderversammlung des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen am 1. Juni 1879 in Eger bot mir Gelegenheit zu einem Vortrage, Über Wallensteins Verrat', der 1880 in den, Mitteilungen' dieses Vereines (XVIII. Jahrgang) veröffentlicht wurde und mir von den verschiedensten Seiten Einladungen brachte, das gleiche Thema behandelnde Aufsätze zu liefern, so insbesondere von Dr. Rochus Freiherrn v. Liliencron, dem Redakteur der von der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften in München herausgegebenen, Allgemeinen Deutschen Biographie.' In deren bis zum Jahre 1895 erschienenen Bänden gelangten die biographischen Skizzen folgender Kriegs- und Staatsmänner aus Wallensteins Umgebung zur Veröffentlichung: Hieronymus Clary, Matthias Gallas, Heinrich Holk, Christian Ilow, Joh. Ludwig Isolano, Wilhelm Kinsky, Wilhelm Lamboy, Walther Leslie, Balthasar Marradas, Wolf Adam Pachelbel, Octavio Piccolomini, Gerhard Questenberg, Heinrich Matthias Thurn, Rudolf Tiefenbach und Adam Erdmann Trezka. Dem Wunsche der Redaktion, auch Wallensteins Biographie zu liefern, konnte ich leider nicht nachkommen. Meine Studien just über diese Hauptperson der aufgeführten Reihe mehr oder minder stattlicher Gestalten waren zur Zeit, als der fragliche Artikel abgeliefert werden sollte, trotz aller umfassenden Vorarbeiten, doch noch nicht völlig abgeschlossen. Dazu kam noch ein besonderer Umstand. Die Beiträge zur, Allgemeinen Deutschen Biographie' weisen allerdings die Quellen nach, aus denen ihre Verfasser geschöpft, doch nur im allgemeinen; ein detaillierter, eingehender Nachweis ist nach Anlage des ganzen Werkes der gebotenen Präzision halber unstatthaft. Die Resultate meiner Wallensteinforschung, soweit von solchen bis dahin die Rede sein konnte, setzten sich aber in unzähligen wesentlichen Punkten gegen die überlieferten Anschauungen nach gleicher Richtung derart in Widerspruch, daß ihre Vorführung, um verständlich oder auch nur von vornherein nicht unglaubwürdig zu erscheinen, notwendig Satz für Satz einen urkundlichen Beleg förmlich herausforderte. Um endlich einmal doch vielleicht aus dem ewigen schroffen Für und Wider wenigstens in bezug auf den Kernpunkt der großen Rätselfrage, deren Lösung es gilt, einigermaßen herauszukommen, bleibt nach meiner und gewiß nicht meiner Überzeugung allein absolut nichts anderes übrig, als daß jeder, der in dieser Materie eine wie immer geartete halbwegs neue Behauptung aufstellt, sich nicht verdrießen läßt, für sie auch den Beweis zu erbringen. Ich mußte demnach mein subjektives Endurteil in jener Frage bis zum definitiven Abschluß meiner einschlägigen Studien und auf den Zeitpunkt verschieben, in welchem es mir möglich geworden, das Gesamtmaterial, auf das ich dieses Urteil stütze, der Öffentlichkeit zu übergeben.