Zahnmedizinische Fachangestellte Fachkunde Strahlenschutz ZFA Prüfungsfragen PDF IHK Prüfung IHK Prüfung Fachkunde Strahlenschutz ZFA Prüfungsfragen PDF-Fragen verfügbar hier unter: https://www.easy-quizzz.com/de/ihk-pruefung/zahnmedizinische- fachangestellte/fachkunde-strahlenschutz-zfa-pruefungsfragen/quiz.html Wenn Sie sich jetzt anmelden, erhalten Sie Zugang zu 547 Fragen in einem einzigartigen Satz vonFachkunde Strahlenschutz ZFA Prüfungsfragen Frage 1 Bei der manuellen Verarbeitung eines intraoralen Röntgenfilms erscheint das Bild zunächst erkennbar, der Film bleibt jedoch milchig und verfärbt sich bei Lichteinwirkung. Welche Ursache ist am wahrscheinlichsten? Optionen: A. Die Entwicklungszeit war zu kurz, sodass unbelichtete Silberhalogenide vollständig entfernt wurden. B. Der Fixiervorgang war unzureichend, sodass unbelichtete Silberhalogenide im Film verblieben. C. Die Spülung erfolgte zu lange, wodurch das Bildsilber aus der Emulsion gelöst wurde. D. Die Entwicklungstemperatur war zu niedrig, wodurch der Film dauerhaft milchig blieb. Antwort: B Erklärung: Der Fixierer entfernt die unbelichteten Silberhalogenide und macht das Röntgenbild dauerhaft lichtbeständig. Bei zu kurzer Fixierzeit, erschöpftem Fixierer oder unvollständiger Fixierung bleibt der Film milchig und kann sich bei Lichteinwirkung nachträglich verfärben. Frage 2 Eine Patientin meint vor einer zahnmedizinischen Röntgenaufnahme: „Der Mensch ist ohnehin natürlicher Strahlung ausgesetzt, daher ist eine zusätzliche Aufnahme unbedenklich.“ Welche fachlich richtige Einschätzung geben Sie? IHK Prüfung IHK Prüfung Fachkunde Strahlenschutz ZFA Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/de/ Optionen: A. Die natürliche Strahlenexposition schützt den Körper vor den Wirkungen zusätzlicher Röntgenstrahlung. B. Das Risiko zusätzlicher Strahlung ist unabhängig von der bereits vorhandenen natürlichen Exposition. C. Auch eine zusätzliche kleine Exposition kann das Strahlenrisiko erhöhen; deshalb sind Rechtfertigung und Dosisminimierung erforderlich. D. Natürliche und künstliche Strahlung unterscheiden sich grundsätzlich darin, dass nur künstliche Strahlung gesundheitsschädlich sein kann. Antwort: C Erklärung: Natürliche und künstlich erzeugte ionisierende Strahlung können biologische Wirkungen verursachen. Eine zusätzliche Röntgenaufnahme erhöht grundsätzlich die Gesamtexposition und damit das stochastische Risiko, weshalb jede Aufnahme gerechtfertigt und die Strahlendosis so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar gehalten werden muss. Die natürliche Vorbelastung macht eine zusätzliche Exposition weder risikofrei noch grundsätzlich unabhängig von der Gesamtdosis. Frage 3 Bei einer intraoralen Röntgenaufnahme wird mit 7 mA und 0,2 s belichtet. Die Stromstärke soll auf 14 mA erhöht werden. Welche Belichtungszeit erhält bei gleichbleibender mAs-Zahl die vergleichbare Strahlenmenge? Optionen: A. 0,05 s B. 0,1 s C. 0,2 s D. 0,4 s Antwort: B Erklärung: Die Strahlenmenge wird durch das Produkt aus Stromstärke und Belichtungszeit bestimmt: mAs = mA × s. Bei Verdopplung der Stromstärke muss die Belichtungszeit halbiert werden: 7 mA × 0,2 s = 1,4 mAs und 14 mA × 0,1 s = 1,4 mAs. Frage 4 Eine neue ZFA soll erstmals ein Dentalröntgengerät bedienen. Die Praxisleitung übergibt ihr lediglich die IHK Prüfung IHK Prüfung Fachkunde Strahlenschutz ZFA Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/de/ schriftliche Arbeitsanweisung und sagt, sie solle bei Fragen eine Kollegin fragen. Welche Beurteilung trifft zu? Optionen: A. Die schriftliche Arbeitsanweisung genügt, weil sie alle praktischen Abläufe des Geräts festlegt. B. Vor der ersten Bedienung sind zusätzlich eine gerätebezogene Einweisung und eine Unterweisung im Strahlenschutz erforderlich. C. Eine Unterweisung ist ausreichend, wenn die ZFA bereits Erfahrungen mit einem anderen Röntgengerät besitzt. D. Eine Einweisung ist erst notwendig, wenn die ZFA selbstständig Röntgenaufnahmen beurteilen soll. Antwort: B Erklärung: Eine Arbeitsanweisung beschreibt verbindliche Abläufe, ersetzt aber weder die gerätebezogene E i n w e i s u n g i n d i e s i c h e r e B e d i e n u n g n o c h d i e U n t e r w e i s u n g z u d e n e r f o r d e r l i c h e n Strahlenschutzmaßnahmen. Erfahrungen mit einem anderen Gerät übertragen sich nicht automatisch auf das konkrete Röntgengerät. Frage 5 Bei einer intraoralen Röntgenaufnahme wurde eine Speicherfolie verwendet. Nach dem Entfernen der Schutzhülle ist die Folie sichtbar verunreinigt. Welche Vorgehensweise ist fachgerecht? Optionen: A. Die Speicherfolie wird ohne weitere Aufbereitung direkt in das Auslesegerät eingesetzt. B. Die Speicherfolie wird nach Herstellerangaben mit einem geeigneten Mittel aufbereitet und nur entsprechend der Herstellerfreigabe mit Flüssigkeit behandelt. C. Die Speicherfolie wird zur sicheren Desinfektion vollständig in Flächendesinfektionsmittel eingelegt. D. Die Speicherfolie wird wegen der Verunreinigung gemeinsam mit dem Röntgenfilm im Restmüll entsorgt. Antwort: B Erklärung: Speicherfolien müssen nach der Entfernung der Schutzhülle hygienisch aufbereitet werden. Dabei sind die Herstellerangaben entscheidend, weil nicht jedes Desinfektionsmittel oder jede Flüssigkeitsbehandlung das Material und die Speicherfunktion verträgt. Ein vollständiges Einlegen ohne Freigabe kann die Folie beschädigen; eine direkte Verwendung würde die Hygieneanforderungen verletzen. IHK Prüfung IHK Prüfung Fachkunde Strahlenschutz ZFA Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/de/ Frage 6 Vor der ersten klinischen Nutzung eines neu installierten dentalen Röntgengeräts wird eine Prüfung durchgeführt. Dabei werden die festgelegten Aufnahme- und Bildqualitätswerte dokumentiert und als Vergleichsgrundlage für spätere Prüfungen festgelegt. Um welche Maßnahme handelt es sich? Optionen: A. Konstanzprüfung zur regelmäßigen Überwachung gleichbleibender Geräteeigenschaften B. Abnahmeprüfung zur Festlegung der Ausgangs- beziehungsweise Bezugswerte C. Wiederholungsprüfung zur Beurteilung einer einzelnen fehlerhaften Aufnahme D. Arbeitsplatzüberwachung zur Kontrolle der persönlichen Strahlenexposition Antwort: B Erklärung: Die Abnahmeprüfung erfolgt bei einem neu installierten oder wesentlich veränderten Röntgengerät vor der klinischen Nutzung. Sie überprüft die ordnungsgemäße Funktion und legt die Bezugswerte fest, mit denen spätere Konstanzprüfungen verglichen werden. Eine Konstanzprüfung dient dagegen der regelmäßigen Kontrolle, ob die Geräteeigenschaften und die Bildqualität im Vergleich zu diesen Ausgangswerten gleichbleiben. Frage 7 Auf einer intraoralen Zahnaufnahme sind die Zahnkronen und Wurzelspitzen vollständig abgebildet. Die Approximalräume benachbarter Zähne überlagern sich jedoch deutlich. Welche Ursache ist am wahrscheinlichsten? Optionen: A. Ein zu großer vertikaler Einstellwinkel B. Eine fehlerhafte horizontale Ausrichtung des Zentralstrahls C. Eine unzureichende Belichtungszeit D. Eine teilweise Abdeckung des Sensors durch die Tubusblende Antwort: B Erklärung: Überlagerte Approximalräume entstehen typischerweise durch eine falsche horizontale Strahlenausrichtung. Ein zu großer oder zu kleiner vertikaler Einstellwinkel verändert dagegen vor allem die Zahn- und Knochenlängen. Eine unzureichende Belichtung führt zu einem zu hellen Bild, und eine Abdeckung des Sensors durch die Tubusblende verursacht einen cone-cut-förmigen, nicht belichteten Bereich. IHK Prüfung IHK Prüfung Fachkunde Strahlenschutz ZFA Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/de/ Frage 8 Bei einer intraoralen Röntgenaufnahme wird der Glühfaden der Kathode erhitzt und eine Hochspannung angelegt. Welche Beschreibung der Strahlenerzeugung trifft zu? Optionen: A. Elektronen werden an der Anode freigesetzt und zur Kathode beschleunigt, wo sie überwiegend charakteristische Röntgenstrahlung erzeugen. B. Elektronen treten aus der erhitzten Kathode aus, werden zur Anode beschleunigt und erzeugen beim Auftreffen auf die Wolfram-Anode überwiegend Bremsstrahlung. C. Röntgenstrahlung entsteht im Glühfaden der Kathode und wird durch die Hochspannung zur Anode weitergeleitet. D. Positiv geladene Teilchen wandern von der Kathode zur Anode und werden dort in Röntgenstrahlung umgewandelt. Antwort: B Erklärung: Durch die Erhitzung des Glühfadens treten Elektronen aus der Kathode aus. Die Hochspannung beschleunigt sie zur positiv geladenen Anode. Beim Abbremsen im Wolfram-Brennfleck entsteht überwiegend Bremsstrahlung; ein kleinerer Anteil ist charakteristische Röntgenstrahlung. Frage 9 Bei einer zahnmedizinischen Röntgenaufnahme wird die Strahlenexposition des Patienten bewertet. Welche Aussage beschreibt die effektive Dosis zutreffend? Optionen: A. Sie gibt ausschließlich die im bestrahlten Gewebe absorbierte Energie an. B. Sie berücksichtigt zusätzlich die unterschiedliche Strahlenempfindlichkeit der betroffenen Organe und Gewebe. C. Sie entspricht der Anzeige des Personendosimeters der aufnehmenden Person. D. Sie beschreibt ausschließlich die Anzahl der abgegebenen Röntgenquanten. Antwort: B Erklärung: Die effektive Dosis berücksichtigt neben der Strahlenart auch die unterschiedliche Empfindlichkeit der bestrahlten Organe und Gewebe und ermöglicht dadurch eine Bewertung des gesamten Strahlenrisikos. Die absorbierte Dosis beschreibt dagegen die aufgenommene Energie pro Masse; ein Personendosimeter misst die berufliche Exposition und nicht die Patientendosis. IHK Prüfung IHK Prüfung Fachkunde Strahlenschutz ZFA Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/de/ Frage 10 Bei einer Patientin werden im Laufe ihres Lebens mehrere zahnmedizinische Röntgenaufnahmen durchgeführt. Welche Aussage beschreibt die mögliche biologische Wirkung der dabei aufgenommenen geringen Dosen am zutreffendsten? Optionen: A. Eine Gewebereaktion mit sicherem Auftreten ab einer festgelegten Schwellendosis B. Eine zufallsbedingte Erhöhung des Krebsrisikos, deren Eintrittswahrscheinlichkeit mit der Dosis zunimmt C. Eine kurzfristige Hautreaktion, deren Schweregrad proportional zur Anzahl der Aufnahmen steigt D. Eine unmittelbare Schädigung aller bestrahlten Zellen mit stets gleicher Ausprägung Antwort: B Erklärung: Geringe Strahlendosen können stochastische Wirkungen verursachen. Dabei steigt mit der Dosis die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung, beispielsweise einer späteren Krebserkrankung; ein sicherer Schwellenwert für das Auftreten eines einzelnen Falls lässt sich nicht angeben. Schwellendosis und zunehmender Schweregrad sind dagegen typische Merkmale deterministischer Gewebereaktionen. Möchten Sie mehr sehen? Verpassen Sie nicht unsereFachkunde Strahlenschutz ZFA Prüfungsfragen PDF-Datei unter: h t t p s : / / w w w . e a s y - q u i z z z . c o m / d e / i h k - p r u e f u n g / z a h n m e d i z i n i s c h e - fachangestellte/fachkunde-strahlenschutz-zfa-pruefungsfragen-pdf/ IHK Prüfung IHK Prüfung Fachkunde Strahlenschutz ZFA Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/de/