Südosteuropa - Studien ∙ Band 48 (eBook - Digi20-Retro) Verlag Otto Sagner München ∙ Berlin ∙ Washington D .C. Digitalisiert im Rahmen der Kooperation mit dem DFG- Projekt „Digi20“ der Bayerischen Staatsbibliothek, München. OCR-Bearbeitung und Erstellung des eBooks durch den Verlag Otto Sagner: http://verlag.kubon-sagner.de © bei Verlag Otto Sagner. Eine Verwertung oder Weitergabe der Texte und Abbildungen, insbesondere durch Vervielfältigung, ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Verlages unzulässig. «Verlag Otto Sagner» ist ein Imprint der Kubon & Sagner GmbH. Klaus-Detlev Grothusen (Hrsg.) Albanien in Vergangenheit und Gegenwart Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access 00063460 SUDOSTEUROPA-STUDIEN herausgegeben im Auftrag der Südosteuropa-Gesellschaft von Walter Althammer B and 48 Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access 00063480 Albanien in Vergangenheit und Gegenwart Internationales Symposion der Südosteuropa-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Albanischen Akademie der Wissenschaften Winterscheider Mühle bei Bonn, 12. —15. September 1989 herausgegeben von Klaus-Detlev Grothusen Südosteuropa-Gesellschaft München 1991 Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access Die Deutsche Bibliothek ־־ CIP-Einheitsaufnahme Albanien in Vergangenheit und Gegenwart : internationales Symposion der Südosteuropa-Gesellschaft in Zusammenarbeit m it der Albanischen Akademie der Wissenschaften, W interscheider M ühle bei Bonn, 12.—15. September 1989 / hrsg. von Klaus-Detlev Grothusen. — München : Südosteuropa-Ges., 1991 (Südosteuropa-Studien ; Bd. 48) ISBN 3-925450-2Ф6 N E : Grothusen, Klaus-Detlev [H rsg.]; Südosteuropa-Gesellschaft «Deutschland»; G T © C opyright 1991 by Südosteuropa-Gesellschaft, D-8000 München A lle R e c h te V o rb eh alten Gesamtherstellung: J. P. H im m er G m bH , D-8900 Augsburg Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access HERRN STAATSSEKRETÄR A .D . DR. RUDOLF VOGEL Ehrenm itglied der Südosteuropa-Gesellschaft aus A nlaß seines 85. Geburtstages herzlich zugeeignet D er Südosteuropa-Gesellschaft ist es eine Ehre und eine Freude, diesen Band der Südosteuropa-Studien zum Thema ״A lbanien in Vergangenheit und Gegen- w art“ ihrem E hrenm itglied, H errn Staatssekretär a .D . R u d o lf Vogel, anläßlich seines 85. Geburtstages am 18. A p ril 1991 widmen zu können. D r. Vogel hat einen wesentlichen T e il seiner Lebensarbeit den Aufgaben und Zielen der Südosteu- ropa-Gesellschaft gewidmet. In Beuthen/Oberschlesien geboren und aufgewach- sen, studierte er Geographie, Zeitungswissenschaften und Soziologie in B erlin und Leipzig und prom ovierte 1931 m it einer vielbeachteten A rb e it über den oberschlesischen Abstim m ungskam pf. A ls junger, wacher und engagierter Jour- nalist erlebte er in B erlin den Todeskam pf der ersten deutschen R epublik. Seinen Einsatz fü r die Zentrum spartei und H einrich Brüning mußte er nach H itlers Machtergreifung und der Gleichschaltung der Presse m it seiner Entlassung als Redakteur büßen. E r schlug sich als freier M ita rb e ite r verschiedener Zeitun- gen durch und pflegte schon damals seine Liebe zu Südosteuropa, schrieb viele Reiseberichte und wurde zum Experten fü r diese interessante Region. A ls überzeugter K ath olik und D em okrat wurde er nie M itglied der N S D A P und verzichtete so im D ritte n Reich auf eine K arriere, die ihm unter anderen politischen Bedingungen aufgrund seines Wissens und seines Könnens offenge- standen hätte. Den Zweiten W eltkrieg verbrachte er als Soldat. Aus der Kriegsge- fangenschaft nach A hlen entlassen, schloß er sich der C D U N ordwürttem bergs an und trat 1947 in das ״ Deutsche B üro fü r Friedensfragen“ , einem der V o rlä u fe r des Auswärtigen A m ts, ein. Dem Deutschen Bundestag gehörte er von 1949 bis 1964 an, Finanz- und H aushaltspolitik, aber auch Außen- und K u ltu rp o litik waren die Schwerpunkte seiner politischen A rb e it. Seit 1964 w irkte R udolf Vogel als deutscher Botschafter bei der O E C D in Paris, bis ihn Bundeskanzler Kiesinger als Staatssekretär im Bundesschatzministerium in sein Kabinett berief, ein A m t, das er bis zum Ende der Großen K oa litio n versah. R udolf Vogel gehörte zu den G ründungsm itgliedern der Südosteuropa-Gesell- schaft im Jahre 1952 und hat von A nfang an auf die Zielsetzung und A rb e it dieser Organisation einen entscheidenden E influß genommen. Gerade in dieser schwie- rigen Anfangsphase, als sich die Südosteuropa-Gesellschaft wegen ihrer Bemü- hungen um die W iederbelebung persönlicher K ontakte zu den südosteuropäi- sehen Ländern Anfeindungen sowohl dort als auch im eigenen Lande ausgesetzt sah, war es Persönlichkeiten wie R u d o lf Vogel zu verdanken, daß sich die Gesellschaft ihrer wichtigen kulturpolitischen Funktion bewußt wurde und diese auch im Deutschen Bundestag zu vertreten wußte. Nach dem Tode des ersten Präsidenten Prof. G ülich im Jahre 1959 wurde D r. Vogel zu dessen Nachfolger gewählt. U n te r seiner Präsidentschaft weitete die Organisation ih r Arbeitsgebiet Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access 00063480 6 beträchtlich aus. E r verstand es, Wissenschaftler m it den P raktikern aus P olitik und W irtschaft zusammenzuführen und die wissenschaftliche Gesellschaft zu einer international anerkannten M ittlerorganisation m it einer weitgefächerten Tätigkeit auch auf wirtschafts- und kulturpolitischem G ebiet zu entwickeln. M it seiner Berufung zum Botschafter bei der O E C D legte R u d o lf Vogel das Präsidentenamt nieder und w irkte fortan als aktiver Vizepräsident und Vorsitzender des Kurato- riums. D ie Südosteuropa-Gesellschaft hat ihm zahlreiche interessante Verbindun- gen zu deutschen Banken und Industrieunternehm en zu danken. U nter seiner Leitung wurden eine Reihe w ichtiger internationaler Wirtschaftstagungen durch- geführt, darunter mehrere Konferenzen über die Probleme des Transitverkehrs durch Südosteuropa, Fachtagungen über den Handel und die Kooperationsmög- lichkeiten m it den südosteuropäischen Ländern sowie öffentliche Veranstaltun- gen, die sich m it den Problemen der Integration jugoslawischer, griechischer und türkischer G astarbeiter und ihrer Fam ilien in der Bundesrepublik beschäftigten. Das heutige internationale Ansehen der Südosteuropa-Gesellschaft als M ittle r- organisation fü r die deutschen K u ltu r-, W irtschafts- und Wissenschaftsbeziehun- gen zu Südosteuropa ist auch dem langjährigen W irken von R u d o lf Vogel wesent- lieh zu verdanken. Ihre D ankbarkeit und ihre Anerkennung hat die Südosteuropa-Gesellschaft bereits im Jahre 1986 m it einer Festschrift fü r D r. Vogel über das Thema ״ Südosteuropa - P o litik und W irtschaft“ zum Ausdruck gebracht. Die M itglie- derversammlung der Gesellschaft berief R u d o lf Vogel 1988 einstimmig zum E hrenm itglied. Es ist m ir eine große Freude, auch diesen Band der Südosteuropa- Studien, der sich m it einem Land befaßt, dem D r. Vogel zeit seines Lebens besondere A ufm erksam keit und Zuneigung entgegenbrachte, ihm anläßlich sei- nes 85. Geburtstages m it den besten G lück- und Segenswünschen der Südosteu- ropa-Gesellschaft zu widmen. D r. W alter A ltham m er Präsident der Südosteuropa-Gesellschaft M ünchen, im A p ril 1991 Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access >063480 INHALTSVERZEICHNIS Klaus-Detlev Grothusen: V o r w o r t ............................................................................................................. 9 Frühgeschichte und Mittelalter Frano Prendi: La continuité ethno-culturelle illyro-albanaise et la form ation du peuple a lb a n a is ............................................................................................................ 11 Aleksander Meksi: M erkm ale der albanischen Kunst des M ittelalte rs (12.-15. J h . ) .............. 18 Robert Elsie: Tw o Irish Travellers in A lbania in 1322.......................................................... 24 Neuzeit Michael Schmidt-Neke: Skanderbeg als Thema der historisch-politischen Publizistik des frühen 18. Jahrhunderts: David Faßmanns ״ Totengespräch“ zwischen Cyrus und S ka n d e rb e g ............................................................................................... 28 Peter Bartl: » в Albanien im Russisch-Österreichischen Türkenkrieg 1787—1792 . . . . 47 Zamir Shtylla: Probleme der Nationalbewegung bis zur Proklam ation der Unabhängig- k e i t ................................................................................................................... 71 Außenpolitik Klaus-Detlev Grothusen: Zwischen Selbstbestimmung und Patronage: Ein Beitrag zur Analyse außenpolitischer Strukturen in Südosteuropa seit dem Zw eiten W elt- krieg unter besonderer Berücksichtigung A lb a n ie n s .................................. 79 Xhelal Gjeçovi: Der Unabhängigkeitsbegriff der A l b a n e r ................................................... 92 Jens Reuter: Die jugoslawisch-albanischen Beziehungen seit dem A m tsa ntritt von R am izA lia ...................................................................................................... 99 Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access 00063460 8 Wirtschaft Hekuran Mara: Die S truktur der albanischen W irtschaft und die Perspektiven ihrer weiteren E n tw ic k lu n g ..................................................................................... 106 Leontiev Çuçi: Die Entw icklung der albanischen sozialistischen L a n d w irts c h a ft .............. 114 Franz Lothar Altmann: Die deutsch-albanischen Wirtschaftsbeziehungen und die Handelspoli- tik der E G ......................................................................................................... 121 Sprache und Literatur Miço Samara: Die Wege der Herausbildung der albanischen L ite ra tu rs p ra c h e .............. 129 Armin Hetzer: Die Frau im Unglück. Skizzen zu den Anfängen der albanischen Prosaliteratur (Sami Frashëri und Pashko V a s a ) ......................................... 135 Gjergj Misha: Tradition und Neuerung in der heutigen albanischen L ite r a tu r ................. 153 Ali Dhrimo: D er Beitrag deutscher Forscher auf dem Gebiet des Albanischen . . . . 16() Enriketa Kambo: Charakteristische Merkmale der Entw icklung von B ildung und K u ltu r in Albanien nach dem Zweiten W e lt k r ie g ....................................................... 173 A u to ren verzeich n is ........................................................................................ 181 R e g is te r............................................................................................................ 183 Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access Vorwort Klaus-Detlev Grothusen, Hamburg Es ist fü r die Südosteuropa-Gesellschaft eine große Freude, daß sie m it dem vorliegenden Band bereits zum zweiten Mal seit der Aufnahme der diplom ati- sehen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Albanien am 15. 9. 1987 die Ergebnisse einer gemeinsamen deutsch-albanischen Tagung in D ruckform vorlegen kann. N ur zwei Monate nach dem September 1987 hatte in der Industrie- und Handelskammer in München eine Fachtagung über die M öglichkeiten der Kooperation beider Länder auf dem Gebiet der Landwirtschaft stattgefunden. Die Ergebnisse sind unter dem T ite l ״ Agrarwirtschaftliche Zusam- menarbeit m it A lbanien“ 1989 vom Präsidenten der Südosteuropa-Gesellschaft, D r. W alter A ltham m er, als N um m er 5 der Reihe ״ Südosteuropa A k tu e ll“ herausgegeben worden. Die Tagung in der W interscheider Mühle bei Bonn vom September 1989 ist dann den Problemen Albaniens in Vergangenheit und Gegenwart in weiterem Rahmen gewidmet gewesen. Fachgelehrte aus Albanien und der Bundesrepublik Deutschland konnten hierbei in intensivem Gedankenaustausch über mehrere Tage hinweg wissenschaftliche, aber auch menschliche Kontakte aufbauen und intensivieren. Für die Südosteuropa-Gesellschaft war es eine besondere Freude, daß die albanische Delegation ebenso wie bei der vorangehenden Tagung in München unter der Leitung des Vizepräsidenten der Akademie der Wissenschaf- ten der SVR A lbanien, Prof. D r. Hekuran Mara, stand. Es ergab sich damit eine K ontinuität zu freundschaftlichen Kontakten, die die Südosteuropa-Gesellschaft schon Jahre zuvor speziell über den inzwischen leider schwer erkrankten Präsiden- ten der albanischen Akadem ie der Wissenschaften, Prof. D r. Aleks Buda, hatte anknüpfen können und die z. B. im A p ril 1982 einen erfreulichen Höhepunkt durch die Reise einer Delegation von 35 M itgliedern der Südosteuropa-Gesell- schaft nach Albanien gefunden hatte. Von der weiteren und zunehmend intensiven Zusammenarbeit m it Albanien sei an dieser Stelle nur noch auf die wissenschaftlich bedeutsamen Beiträge von D r. Shaban Çollaku und Prof. D r. Selami Pulaha in dem von Prof. D r. Hans Georg Majer herausgegebenen Band ״D ie Staaten Südosteuropas und die Osmanen“ (München 1989) hingewiesen, der die Ergebnisse der 28. Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft enthält. Daß die Freude über diese positive Entwicklung der deutsch-albanischen Beziehungen in gleicher Weise von beiden Seiten empfunden w ird, sei durch einen abschließenden Hinweis verdeutlicht: auf die in jeder Hinsicht freundlichen und erfreuenden Berichte über die Tagung in der W interscheider M ühle, die in verschiedenen Zeitschriften der albanischen Akademie der Wissenschaft erschie- nen sind, nämlich ״ Studia A lbanica“ , ״ Studime H istorike“ , ״ Studime F ilologjike“ u. a. Selbstverständlich ist schließlich, daß in diesem Band nur die Ergebnisse der Tagung in der ״W interscheider M ühle“ abgedruckt sind, d. h. daß die tiefgreifen- Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access ־;* ,**:!*и * V ß . . . ״ Ж ■ '. I » ״• ׳ « S ״* -У. : ג י• л . . .״f ( ł .‘V ; Ç * ״ ־.״ ד f , [I Л ־ М ' ^ л « а - * • « — • ־ ־ ״ ״ ־ • י « к ^ , “ Лл: K- D■ Grothusen ‘ ^ ' - . : ד ^ ל ^ * ז « - ® , -״י' íj& A íS r •- Ѵ Й ік іЛ ^ Л іа А ; ׳• t Г■* W &:נ ^ Ж . З З і fe * v tdeni ü q l \ШІ| і ^ 4 ׳ ч >9 ь ר*:־ ?ш * К) г 4 / ״ ״ т •*זז -יי#. Ж & . / י.' ׳ Л H JS4. Avi* I V v v B j 4 J a j l ^ ł y a ׳ и« *• ’, 'jfr - * י t /Г י 0 ' *• v . i w > y * v י׳ //״ וגה ltó/ Ж & «ч ג ־fז U i • No и ■ л : • ■יו: ׳' у .к т . • / ׳ г-,\км(г ^ ■ -. v • No УГ * 3 ־*ז . C l 4 t / י** 1 V . té w, * Л х , י ע 4 . י « : Л > J <aí* No No ш ït& 4 , Л : מ í* ♦ V • ^ - rt ״ 1 < * ׳-LV, Ш А .1 Г1 ^ ״י í **Swv— ï >^5іЯ4 »w JT 1 - Д^^ ДѴ - &ѵ к ; . $ % ѵ ^ ф * . Г ' •> -^..-{л 2^ *׳■־ W 11 • w Л* Wîj j • 1 » :л? ׳׳LM Kv "*rí f יי׳ י- • ! к •V , ־. I . V א “ * W * 11 1 1 ._ :■ " -!ו . - к ѵ Y•■ ז|ל־ Л ״гѵг j יי ^ ł f ״ ־ ,- ״״דד >й W ; I 1 • •»• י״־״ ל■ £ * • £ % ^ } : • . f ׳ ‘ *■ if» - י־i i - #־ .״־ .«V. и W í ♦ £ W S Ш 5 Ш * г i 1 *1 /♦ ל נ “ V י -Г; Y Г*аNo ^ ;.י־• «rf?*• *•י "*S N £ L Ì״* ^ ,о ^ г ф у і ל •• •י % ^ • * к ״f a *a. *.-״i ־, Æ i I - *;> ־״ .'״•» « M & v J t * £׳Я Р Ш * / * « p f c £ * V : 'י# < p . .-'- .־ ^ P i - t ’ S a , ^ • - Ѵ гЧ ? י^.: '• •'־ * г г . ־-־ . .נ I H ç f 1 : -i;-.־tv ; / i ־, ‘ !ך־ Л ' :־л. & No : г ф > # т . у ж f * ' וי''5. f * t- 1:1 ■'(лі. ! , Г, ״ • ^ I. ^ fí t£\- *tø•*: Í ‘А ; ÍÃ * “ S, ‘ ־^ ^ ЧУ/1, ,v v ^ v ' % ••# ■י־ יג־ ״ ■ ; .«יא w J (יוג* ► ■ י - ’ ць * י -י - ^ I * . . 1 k ¥ — ■ А - Ь 4 « ו ו - 4 J k - h י V ■•V . .A f l -f• i t i I ‘ ״^ГлйЙі.״^ У ;llffîj'îJ x /'* ■Sis ,כ.. 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A u début ce problème fut principalem ent traité par les linguistes et historiens, tandis que de nos jours l ’archéologie apporte une contribution toujours plus im portante à son complètement et à son éclaircissement avec d’abondantes données relevant de la sphère de la culture matérielle et spirituelle, qui ne cessent de s’accroître avec l ’intensification des recherches effectuées en A lbanie. Les résultats de ces recherches ont été exposés déjà dans une série de publications et d’études de synthèse, ils ont fa it l ’objet de conférences et de symposiums nationaux et internationaux, parmi lesquels il convient de m entionner la Conférence sur la form ation du peuple albanais, sur sa langue et sa culture, qui tin t ses assises à Tirana en 1982. Le processus de form ation du peuple albanais comme une communauté ethnique et culturelle, ayant sa propre langue, sa propre culture et son propre te rrito ire , plonge ses racines dans la basse antiquité, dans les transformations de caractère économique social, ethnique et culturel qui caractérisent cette période. Toutefois, ce processus est étroitem ent lié à d ’autres problèmes aussi appartenant à des périodes plus anciennes et qui en général se rattachent à l’origine illyrienne du peuple albanais, de sa langue et de sa culture, de son autochtonie dans les régions où il habite même actuellement, etc. C ’est un fait désormais connu sur le plan historique et archéologique que l ’ Illy rie du Sud, qui comprend les contrées actuelles albanaises, se distingait par un niveau économique, social et culturel élevé dès avant l ’occupation romaine. C ’est ici que s’était développée une vie urbaine relativem ent intense et une organisation puissante politique qui après avoir réuni durant quelques siècles les régions illyriennes les plus avancées en un E tat, o u vrit la voie à un processus de convergence qui se prolongea même après l ’occupation romaine. Et cela en raison du fait que dans le cadre de la vaste diversité illyrienne avait été crée une région donnée se caractérisant par une unité avec des traits ethniques, linguistiques et culturels particuliers. C ’est dans cette région que se développe aussi le processus ethnogénétique des A lbanais1 Après l’occupation de l'Illy rie par Rome, grâce à la forte résistance active et passive des masses exploitées, l ’ancienne population autochtone réussit à affronter la pression d'assimilation de !’Em pire romain et à conserver sa propre physiono A nam ali, S.; Prendi. F.: Vazhdimcsia e kultures ilire ne kulturën e hershmc mesjetare shqiptare (La continuité dc la culture illyrienne dans la culture haute médiévale albanaise), en: Konferenca e pare e studimeve albanologjike (1 5 -2 1 nëntor 1962). T irane 1965. p. 468-473. Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access F. Prendi 12 mie ethnique. Evidem m ent, à la suite des contacts intenses avec la culture et la langue romaine, dans la culture et la langue de la population illyrienne s’ introduisi- rent de nouveaux éléments, mais elles ne réussirent pas cependant à la romaniser. II s’agit d’un phénomene se rattachant à !'acculturation qui en Illy rie du Sud avait un caractère lim ité et échelonné, compte tenu de la situation sociale et de la position géographique de la population soumise. Tous les arguments historiques, linguistiques et archéologiques indiquent que les Iilyriens du Sud, jusqu’avant le déclin de Г Е т р іге rom ain, constituaient une masse ethnique compacte étroitem ent liée aux traditions de la culture matérielle et spirituelle et de la créativité artistique locale, indépendamment de la forte influence exercée par la civilisation de l ’envahisseur, ce qui est tout à fait naturel dans les conditions de l’occupation rom aine2. La continuité ethno-culturelle illyrienne se prolongea même pendant la période de la basse A n tiq u ité , caractérisée par une situation politique non favorable due aux troubles intérieurs et aux incursions barbares incessantes contre Г ІІІігіс и т . Plusieurs villes des provinces méridionales de !'E m pire Byzantin-Prévalitanie, Nouvelle E pire, Ancienne E p ir et D ardanie, continuèrent pendant cette période d’être des centres relativem ent im portants habités par les indigènes prédominants iilyriens. Telles sont p. ex. Scodra, Lissus, D yrrachium , Berat, Kanina, Buthro- tum , Byllis etc., qui se distinguèrent encore aux V C - V I C siècle par une certaine prospérité et un essor culturel qui variaient d’une cité à l ’autre suivant leurs particularités locales de développement et leur importance économique et straté- gique. Ils connaissent aussi à cette époque une activité de constructions plus ou moins im portante de caractère laïque ou du cuit et même défensif. Beaucoup de villes se transform ent à cette époque en sièges épiscopaux avec lesquels était liée la construction d ’un grand nombre de basiliques paléochrétiennes aux dimensions monumentales et d'un haut niveau architectonique et artistique. La ville de Scodra, chef-lieu de la province de Prévalitanie était entourée à cette époque par une puissante m uraille munie de tours et dans sa partie intérieure se dressaient de nouveaux édifices. E lle représentait un centre im portant non seulement au point de vue adm inistratif et m ilita ire , mais aussi économique. Lissus n’avait plus les dimensions précédentes, toutefois il demeure encore une ville relativem ent bien peuplée, un centre de production artisanale avec un ample réseau de commerce et une activité constructrice archéologiquement bien docu- mentée. D yrrachium , chef-lieu de la Nouvelle E pire, était entourée, pendant la basse antiquité d'un puissant m ur d ’enceinte de briques mis sur pied par l’empereur Anastas I originaire de D yrrachium et on y avait construit aussi un parfait réseau de canaux. Il demeure à cette époque une ville encore de grande portée au point de vue économique et culturel, grâce à sa position très favorable géographique, et un centre im portant adm inistratif et épiscopal. B uthrotum a atteint à cette période sa plus grande extension. On y a construit une série d'édifices laïques et ecclésiastiques, entre autres le baptistère paléochré 2 A n a m a li.S .: Des Iilyrie ns aux A lbanais, en: Iliria . 1 ( 1985). p. 219-227. Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access 13 La continuité illyro-albanaise tien avec son pavage de mosaïques polychrome qui attire particulièrem ent l'a tte n tio n du visiteur. B yllis n'avait plus l'étendue de la ville de l'a ntiq uité classique, cependant il conserve encore à la basse antiquité, bien que dans des dimensions très réduites, une certaine valeur économique et culturelle. A cette époque, il se transforme en un centre ecclésiastique im portant, ce qui est attesté par les 4 basiliques de la ville, dont deux se distinguent par leur aspect monumental et par leur form ation architectonique et artistique excellente. A u V Ie siècle B yllis était entourée d'un m ur d'enceinte, construit selon les données épigraphique par un certain V icto rin , un stratège vraisemblablement éminent au temps du règne de Justinien, mais inconnu dans les sources historiques écrites. L'existence d'une vie urbaine plus ou moins intense dans les provinces illyrien- nés méridionales pendant la basse A n tiq u ité est confirm ée aussi par la tradition historique écrite. Le Synechdemus de Hiérocles mentionne environ 20 centres urbains, chiffre qui correspond aux données des conciles ecclésiastiques des V C - V I C siècle. O utre les grandes villes il existait aussi de petits habitats fortifiées ou non, créés par la population indigène illyrienne. M entionnons de leur nombre Pogradec, Blace, Zharrës, Symizë, Zvezde etc. D'après les résultats des fouilles effectuées dans ces agglomérations, il résulte que certaines d'entre elles constituaient de petits centres productifs et commerciaux, dotés d'une culture ne différant pas sous ses principaux aspects de celle des centres plus grands. A propos de tout ce qui a été d it ci-dessus, il convient de souligner que durant la basse A n tiq u ité , partout dans les provinces illyriennes méridionales, aussi bien dans les villes que dans les agglomérations rurales, la population illyrienne constituait leur élément ethnique prépondérant et compact. Malgré les conditions historiques non favorables de l'époque, cette population réussit à développer sa vie et sa propre culture en se tenant aux traditions locales qu'elle enrichit de nouvelles formes dues non seulement au développement socio-économique, mais aussi aux contacts avec les autres groupes ethno-culturels voisins et surtout avec la civilisation romaine et paléobyzantine. Pendant la période de transition de la basse A n tiq u ité au haut Moyen Age, certaines villes des provinces illyriennes méridionales, notamment les plus grandes et renommées, continuèrent à représenter encore des centres artisanaux et commerciaux, bien qu'avec une capacité réduit de production, voire de transmis- sion de la tradition culturelle et spirituelle illyrienne de la basse A n tiq u ité au haut Moyen A ge'. Mentionnons de leur nombre Scodra, Lissus, D yrrachium , Berat, Buthrotum etc. Ces villes ont en commun avec les villes antiques quelques aspects urbains. Les enceintes moyenâgeuses suivent à peu près la ligne de celles des antiques. Plusieurs des villes conservent encore leurs noms antiques iilyriens, la même organisation ecclésiastique, et se servent dans quelques cas des mêmes édifices de culte de la basse A n tiq u ité . 5 A nam ali. S.: Basse A n tiq u ité et H aut M oyen Age dans les recherches albanais, en: lliria . 9/10 (1979/80). Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access 00063480 A u point de vue démographique ces villes, comme en général la plupart des régions de ГІПугіе du Sud, continuaient d ’être habitées par la même population ethnique autochtone. Mais cette population, dans les conditions particulières de son développement historique et politique, dues aux incursions avaro-slaves et à l ’affaiblissement de l ’autorité de l ’adm inistration byzantine et de ses liens avec Constantinople, ainsi que par suite des processus de transform ations socio- économiques et ethno-culturelles, qui se produisirent à l ’époque, devait perdre son ancien nom des Iilyriens pour entrer dans son histoire médiévale sous le nom des Albanais. C ’est un ethnonyme qui provient du nom de la trib u illyrienne A lb a n o i, que le géographe alexandrin Ptolémée mentionne dès le I I e siècle avec leur ville A lbanopolis située dans une région de l ’A lbanie centrale. Ce nom ne figure plus dans les sources historiques relatives à la période allant du I I e au X Ie siècle. Ce n’est que dans la m oitié du X Ie siècle que ce nom apparaît de nouveau dans les sources byzantines sous deux formes: Albanoi et Arbanitai pour indiquer la population, et sous celle d ’Albánon désignant le te rrito ire qu’elle habitait. Ainsi donc, l ’ancien nom d ’une tribu illyrienne acquiert maintenant un caractère te rrito ria l et sert à dénommer les habitants d ’une vaste région où pendant l ’A n tiq u ité habitaient les Iilyriens du Sud. C ’est de là que provient le nom d ’A rbër- Albanais, qui a été communément utilisé au Moyen Age pour les descendants des Iilyriens antiques. La continuité illyro-albanaise se mainifeste également dans le phénomène de déplacement des villes illyriennes et l ’apparition de nouvelles agglomérations, qui se rattachent maintenant aux Arbërs. Un exemple significatif en ce sens nous est o ffe rt par K rujë du haut Moyen Age4, continuatrice de l ’ A lbanopolis illy rie n . ainsi que par Ballsh du haut Moyen Age, continuateur de la ville illyrienne de Byllis. Cette continuité ethno-culturelle de la basse A n tiq u ité au Moyen Age est attestée aussi par le groupe culturel déjà connu de Koman (autrem ent appelé civilisation haute médiévale albanaise), qui a été étudié à fond sur la base d'un riche matériel archéologique provenant principalem ent des tombes5. Actuelle- ment, on connaît environ 30 nécropoles, grandes ou petites de cette culture mises au jo u r dans les diverses régions de l’A lbanie et surtout dans celles septentrionale et centrale. Dans toutes ces nécropoles, on a découvert des éléments culturels communs tant pour ce qui concerne l ’ inventaire des tombes (les outils et les armes en fer, les riches et variés ornements en bronze, fer et argent, la céramique aux formes presque identiques, etc.), que pour ce qui regarde le rite d’ inhum ation ou les types de tombes, où prédomine celui en form e de caisse construite avec des dalles de pierre, un élément qui appartient à une ancienne tra ditio n illyrienne6. L ’ archéologie albanaise a désormais prouvé que la culture de Kom an, qui s’est épanouie pendant les V I I C - V I I I Csiècle, est l'oeuvre des Arbërs. En plus, elle a 14 F. Prendi 4 A n am ali, S.; Spahiu, H .: Varreza arberore e Krujes (U ne nécropole albanais à K ru je ), en: lliria . 9/10(1979/ 80). p. 47-92. 5 Spahiu. H .: Varreza arbërore e Kalasë së Dalmaces (La nécropole albanaise de la forteresse de Dalm ace), en: lliria . 9/10(1979/80). p. 2JM 1. 6 Prendi, F.: Një varrezë e kulturës arbërore në Lezhë (U ne nécropole haute médievale albanaise à Lezhë). en: lliria 9/10 (1979/80). p. 123-146. Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access 15 La continuité illyro-albanaise précisé clairem ent ses composants les plus caractéristiques, ce qui lui a permis aussi de suivre le processus de sa form ation autochtone. Avec des nombreuses données à Гарриі, elle a démontré que plusieurs des éléments de la culture de Koman au point de vue typologique dérivent des formes artisanales de la période antérieure des IV e - V I e siècles, ce qui mettent en évidence les liens génétiques étroits entre la culture des A rbërs du haut Moyen Age et celle illyrienne de la basse A n tiq u ité 7. Evidem m ent, les produits de l ’artisanat paléobyzantin ont exercé une influence particulière sur le processus de form ation de cette culture, répandue principale- ment sur le te rrito ire de l'A lb a n ie . Toutes les données exposées plus haut dém ontrent le caractère autochtone de form ation de la culture de Koman à p a rtir d ’ un substrat illyrie n de la basse A n tiq u ité , fortem ent influencé par la culture byzantine. Cette conclusion de l’archéologie albanaise sur l’origine de la culture de Koman a été déjà acceptée par nombre de chercheurs étrangers, y compris aussi quelques archéologues yougoslaves qui, dernièrem ent, ont renoncé à l’ancienne thèse sur le caractère slave de la culture de Kom an, adm ettant que dans cette culture se remarque une tradition m atérielle et spirituelle de la population aborigène qui est formée comme une culture à part dans la tradition de la Basse A n tiq u ité . D ’après quelque autre auteur yougoslave, dans un espace déterminé a été form é un groupe archéologique avec des caractéristiques particulières beaucoup d ’im portation byzantine, qui appartient à une ethnie. A u point de vue socio-économique, la culture de Koman doit appartenir à l'étape de développement protoféodal du pays, alors que dans le te rrito ire historique des Albanais avait été déjà entamé, comme on vient de le dire, le processus de transformations socio-économiques, ethno-culturelles et linguisti- ques au sein de la population illyrienne antique, qui conduisit graduellement à la form ation de la population d’A rbërs du Moyen Age8. V oici pourquoi le groupe de Koman est considérée comme une culture des anciens albanais. Compte tenu de ce qui a été d it ci-dessus, nous pouvons a ffirm er que cette culture se rapporte à l’ancienne phase du processus historique de la form ation autochtone du peuple albanais. La continuité illyro-albanaise est bien attestée aussi par les données linguisti- ques qui viennent confirm er l ’origine illyrienne du peuple albanais et de sa propre langue. En ce qui concerne l ’argumentation de la thèse sur l ’origine illyrienne de la langue albanaise, une importance particulière revêt le fait qu'une partie du matériel onomastique héritée de l’ illyrie n s'explique par des mots du lexique de l’albanais. M entionnons à titre d'exemple le cas du toponyme Dimale , le nom d’une ville illyrienne des partins (oppidum parthinorum ) dans l ’A lbanie centrale. Ce toponyme s’explique par l ’albanais dy (sous la form e phonétique d i) et mal. De même plusieurs hommes d ’étude ont expliqué par le mot albanais dardhë le nom de 7 Prendi. F .; Zheku. K .: Vazhdimësia ctn o -ku ltu ro re iliro-arbërore në q ytetin e L isit (L a con tinuité ethno- culturelle illyro-albanaise dans la ville de Lissus), en: ІІІгіа. 1 (1983), p. 204-208. 8 Buda. A : Etnogjeneza e p o p u llit shqiptar në d ritë n e historisë (L'ethnogenèse du peuple albanais à la lumière de l'h is to ire ), en: Konferenca kom bëtare për form im in e p o p u llit shqiptar të gjuhës dhe të kulturës së tij (Tirane 2-5 k o rrik 1982). T irane 1988. p. 15-30. Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access F. Prendi 16 !,ancienne Dardanie et de ses habitants, les Dardans, une tribu illyrienne qui habitait à Kosove aussi dans une partie de !,Albanie du nord-Est. On trouve même aujourd’hui dans les contrées albanaises plusieurs lieux qui portent le nom de Dardhë. En plus, il est fo rt possible que les noms iilyriens Bardus , Bardyllis aient à leur base une ancienne forme du mot actuel albanais bardhë. Plusieurs anciens anthroponymes iilyriens ont continué à être conservés même chez les Albanais, en créant ainsi une tradition ininterrom pue illyro-albanaise. La conservation de !,ancienne toponymie jusqu'à nos jours dans les contrées où habitent des Albanais constitue un témoignage éloquent en faveur de la thèse du caractère autochtone des Albanais et de leur origine illyrienne. La linguistique albanaise et surtout notre linguiste connu, le prof. Eqrem Çabej, a démontré de façon convaincante par une série d'études que l ’évolution phonétique de ces toponymes depuis leur formes anciennes jusqu’à celles actuelles, a eu lieu en pleine concordance avec les règles de la phonétique historique albanaise, ce qui prouve que ces noms ont été utilisés sans interruption par les Albanais. C'est ainsi que s’expliquent les égalités suivantes: Scodra: Shkodër , Scardus: Shar, Scup: Shkup , Naissus: Nish , Asdbus: Shtip , Lissus: Lesh , Isanmus: Is hem t Scampinus: Shkum - bint Drinus: Drin , Mathis: Mat , Ulcinum: Ulqin , Dyrrachium: Dürres, Aulon: Vlonë, Thyamis: Çam , Albanoi: Arbën, Arbër, etc9. La répartition géographique des toponymes, qui est témoignée depuis l'anti- quité et a connu une évolution phonétique régulière selon les lois de la phonétique historique de l’albanais dans tout !e territoire habité par les Albanais, y com pris les contrées côtières et celles situées dans la partie Est, Nord-Est et Sud ainsi que les autres données historiques et archéologiques permettent de tracer dans ses grandes lignes la contrée où se sont trempés le peuple albanais et la langue albanaise pendant la basse A ntiquité et le haut Moyen Age sur l’ancienne couche ethnique illyrienne. Il convient de relever toutefois que cette contrée, par rapport aux terres albanaises actuelles, a subi des contractions et non pas une expansion, ce qui est dû aux motifs connus historiques des occupations étrangères et à leurs conséquences1 0 Un autre im portant argument, qui soutient l'origine illyrienne de la langue albanaise et !’autochtonie des Albanais, consiste dans les rapports que cette langue entretenait avec les langues classiques, !'ancien grec et la latin. La présence dans la langue albanaise d'un certain nombre d'emprunts à l’ancien grec, surtout au dialecte septentrional dorien, le nombre considérable d’emprunts au latin et leur caractère souvent archaïque indiquent que les ancêtres des Albanais furent depuis les temps anciens des voisins des Grecs dans leurs zones septentrionales et continuellem ent en contact avec !es Latins et sous leur puissante pression culturelle et linguistique ici sur les côtes de l ’A d ria tiq u e 1 1 Les V I I C - X I I Csiècles constituent une étape im portante dans le développement et la consolidation de l ’ethnie moyenâgeuse des Arbërs parce qu'ils marquent 9 Çabej. E .: I/illy r ie n et !,albanais, en: Les Iilyriens et la genèse des Albanais. Tirane 1971. p. 41-52. 10 Çabej, E .: I-e problème du te rrito ire de la form ation de la langue albanaise, en: lliria . 5 (1976). p. 7-22. 1 1 D o m i. M .: Problème de l'histoire de la form ation de la langue albanaise, résultats et tâches, en: lliria . 1 (1983). p. 21-38. Klaus-Detlev Grothusen - 978-3-95479-688-5 Downloaded from PubFactory at 01/11/2019 09:42:44AM via free access 063480 également un développement plus élevé économique, social et politique dans l ’histoire du peuple albanais. Cette période se caractérise aussi par de nouvelles formes d ’organisation ethnique: on observe la fusion des différences tribales et de leurs parlers ainsi que la création de plus grandes unités territoriales et de dialectes régionaux ayant des traits linguistiques plus unitaires. Ces nouvelles formes d ’organisation ont consolidé l’unité ethnique et culturelle du peuple et l’ont rendue plus stable. Cette ancienne base ethnique et culturelle, qui avait connu des développements, réussit à affronter le danger d’assimilation provoqué par les invasions slaves qui entraînèrent des conséquences funestes sur la situation ethnique de la Péninsule balkanique. Certaines régions de l ’ Illyrie du N ord et de l’ Est furent slavisées, tandis que la physionomie ethnique de l ’Illy rie du Sud ne subit aucun changement. D urant les incursions et les invasions slaves, un grand nombre de mots slaves entrèrent' dans la langue albanaise, des traces sensibles restèrent même dans la toponymie, tandis que la structure grammaticale de cette langue ne subit aucun changement. Ces influences linguistiques slaves dans le domaine du lexique et de la toponymie se rattachent principalement à l ’invasions des Etats bulgare et serbe et non pas aux premières incursions slaves des V Ic- V I I e siècles1 2 D urant les X l I c- X l I I esiècles, à l’époque de la form ation de l’ Etat féodal d’ A rb ë r dans l’ A lbanie centrale, le processus de consolidation du peuple albanais, de sa langue et de sa culture trouva des conditions plus favorables pour atteindre une étape plus élevée de développement. Cet E tat, bien qu’ il n’englobait pas tout le te rritoire des Arbërs, contribua au processus convergent unitaire ethno-culturel et linguistique du pays. L ’occupation pluriséculaire ottomane, malgré ses effets négatifs sur la vie albanaise et l ’activité d ’une série de facteurs divergents, ne réussit pas à m odifier en substance la physionomie et la structure fondamentale ethno-culturelle déjà consolidée du peuple albanais, ni à interrom pre son développement politique et culturel. Même au cours de cette périod