Erstelle mir einen Graphen, der den prozentualen Anteil der koptischen Christen an der Gesamtbevölkerung in Ägypten zwischen dem 7. und 20. Jahrhunder zeigt. Hier ist eine Übersicht über den g ge es sc ch hä ät tz zt te en n p pr ro oz ze en nt tu ua al le en n A An nt te ei il l d de er r k ko op pt ti is sc ch he en n C Ch hr ri is st te en n (bzw. Christen insgesamt, da fast alle ägyptischen Christen koptisch-orthodox waren/sind) an der Gesamtbevölkerung Ägyptens vom 7. bis 20. Jahrhundert. Es gibt k ke ei in ne e e ex xa ak kt te en n Z Za ah hl le en n für die frühen Jahrhunderte – alle Angaben sind Schätzungen von Historikern. 7. Jh. 600–700 ~90–100 % (kurz nach der arab. Eroberung noch Mehrheit) Vor der Eroberung fast 100 %, danach langsamer Rückgang durch Konversionen 700–900 ~80–95 % → abnehmend 900–1100 ~60–90 % 1100– 1300 ~50 % → unter 50 % 1300– 1400 ~20–40 % (Mehrheit verloren) 1400– 1700 ~10–20 % 1700– 1800 ~10–15 % 1800– 1900 ~7–10 % J Ja ah hr rh hu un nd de er rt t Z Ze ei it tr ra au um m c ca a. G Ge es sc ch hä ät tz zt te er r A An nt te ei il l K Ko op pt te en n/ /C Ch hr ri is st te en n B Be em me er rk ku un ng ge en n / / Q Qu ue el ll le en nb ba as si is s 8.–9. Jh. Mehrheit bleibt zunächst christlich 10.–11. Jh. Noch deutliche Mehrheit in vielen Regionen 12.–13. Jh. Übergang zur muslimischen Mehrheit, oft im 13./14. Jh. datiert 14. Jh. Kopten verlieren definitiv Mehrheitsstatus 15.–17. Jh. Starke Abnahme durch Steuern (Jizya), Diskriminierung, Konversionen 18. Jh. Stabilisierung auf niedrigem Niveau 19. Jh. Britische/French. Schätzungen & Zensus ab 1882: ~7–8 % Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 1 von 12 21.02.2026, 21:03 Der stärkste Rückgang fand zwischen dem 9 9. . u un nd d 1 14 4. . J Ja ah hr rh hu un nd de er rt t statt – danach stabilisierte sich der Anteil über Jahrhunderte hinweg auf einem Niveau von etwa 5 5– –1 10 0 % % , mit leichten Schwankungen je nach Quelle (kirchliche Schätzungen meist höher, staatliche Zensus meist niedriger). V Vi is su ua al li is si ie er ru un ng g ( (v ve er re ei in nf fa ac ch ht te er r G Gr ra ap ph h a al ls s T Te ex xt t- -A AS SC CI II I- -A Ar rt t) ) • Starke Abnahme 7.–14. Jh. 1900– 1950 ~7–8,5 % 1950– 2000 ~6–7 % → ~5–6 % 1882: ~7–8 % 20. Jh. (früh) Höchstwert 1927: ~8,3 % (Zensus) 20. Jh. (spät) Stetiger Rückgang: 1960 ~7,3 %, 1986 ~5,9 %, 1996 ~5,7 % text Anteil der Kopten/Christen [%] 100 | █████ | ████ 90 | ███ | ██ 80 | █ | █ 70 | █ | █ 60 | █ | █ 50 | █ | █ 40 | █ | █ 30 | █ | █ 20 | ███ | ███ 10 | ██████████ | ██████ 0 |____________________________________________________________ 7. 9. 11. 13. 15. 17. 19. 20. Jh. (1900–2000) Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 2 von 12 21.02.2026, 21:03 • Ab ca. 1400–1500 relativ stabil bei ~10 % oder darunter • �� Jahrhundert: leichter Rückgang von ~8 % → ~6 % Falls du einen echten Plot (z. B. mit Python/matplotlib) möchtest, sag Bescheid – ich kann dir den Code geben, den du selbst ausführen kannst. Die Kurve ist natürlich schematisch, da wir für die Frühzeit nur sehr grobe Schätzungen haben. Gründe für den Rückgang Der R Rü üc ck kg ga an ng g d de es s p pr ro oz ze en nt tu ua al le en n A An nt te ei il ls s der koptischen Christen (und damit der Christen insgesamt) in Ägypten war ein l la an ng gf fr ri is st ti ig ge er r P Pr ro oz ze es ss s über mehr als ein Jahrtausend. Er beruhte nicht auf einem einzigen Ereignis, sondern auf einer Kombination struktureller, wirtschaftlicher, sozialer und teils gewaltsamer Faktoren. Hier die wichtigsten h hi is st to or ri is sc ch h b be el le eg gt te en n G Gr rü ün nd de e , chronologisch und nach Gewichtung sortiert: H Ha au up pt tp ph ha as se e d de es s s st ta ar rk ke en n R Rü üc ck kg ga an ng gs s ( (c ca a. . 8 8. .– –1 14 4. J Ja ah hr rh hu un nd de er rt t) ) � J Ji iz zy ya a- -S St te eu ue er r u un nd d w wi ir rt ts sc ch ha af ft tl li ic ch he er r D Dr ru uc ck k Als Dhimmi (geschützte Nicht-Muslime) mussten Christen die J Ji iz zy ya a (Kopfsteuer) zahlen – oft deutlich höher als die muslimischen Steuern (z. B. Zak ā t). Diese Steuer war für viele Familien ruinös, besonders in Krisenzeiten (Hungersnöte, Seuchen). Viele konvertierten zum Islam, um der Steuer zu entgehen und wirtschaftlich gleichgestellt zu werden. Historiker sehen dies als w wi ic ch ht ti ig gs st te en n M Mo ot to or r der Konversionen. � S So oz zi ia al le er r u un nd d b be er ru uf fl li ic ch he er r A Au uf fs st ti ie eg gs sd dr ru uc ck k Hohe Ämter im Staat, Militär und Verwaltung waren zunehmend Muslimen vorbehalten. Christen verloren Zugang zu einflussreichen Positionen, wenn sie nicht konvertierten. Arabisierung der Verwaltung (ab 9. Jh.) verstärkte dies: Wer Arabisch nicht perfekt beherrschte oder nicht zum Islam übertrat, hatte kaum Chancen. Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 3 von 12 21.02.2026, 21:03 � D Di is sk kr ri im mi in ni ie er re en nd de e G Ge es se et tz ze e u un nd d D De em mü üt ti ig gu un ng ge en n ( (P Pa ac ct t o of f U Um ma ar r u un nd d V Va ar ri ia an nt te en n) ) Christen mussten sich durch Kleidung, Gürtel (Zunn ā r), besondere Farben oder Abzeichen kennzeichnen. Verbot von Neubau/Renovierung von Kirchen ohne Genehmigung, Verbot lauter Gottesdienste, Kreuze öffentlich zu zeigen usw. → ständige soziale Demütigung und Marginalisierung → viele Konversionen zur Vermeidung von Stigmatisierung. � P Pe er ri io od de en n i in nt te en ns si iv ve er r V Ve er rf fo ol lg gu un ng g u un nd d G Ge ew wa al lt t • Unter Fatimiden-Kalif a al l- -H Ha ak ki im m (um 1000): massive Kirchenzerstörungen, Zwangskonversionen, Verbote religiöser Praktiken. • Unter M Ma am ml lu uk ke en n (bes. 13.–14. Jh.): Wellen von Kirchenzerstörungen, Massakern (Al-Maqrizi berichtet von hunderten zerstörten Kirchen), Pogromen und Zwangskonversionen. Schätzungen sprechen von Zehntausenden bis Hunderttausenden Toten oder Konvertierten in Krisenphasen. → In dieser Zeit (ca. 1250–1400) verlor das Christentum endgültig die Mehrheit. � K Ku ul lt tu ur re el ll le e A As ss si im mi il la at ti io on n Aufgabe der koptischen Sprache im Alltag (ab ca. 10.–12. Jh. nur noch liturgisch), Übergang zum Arabischen → Verlust kultureller Distinktion → erleichterte Konversionen über Generationen. S Sp pä ät te er re e P Ph ha as se en n ( (1 15 5. .– –2 20 0. . J Ja ah hr rh hu un nd de er rt t) ) • S St ta ab bi il li is si ie er ru un ng g a au uf f n ni ie ed dr ri ig ge em m N Ni iv ve ea au u (ca. 10 % oder darunter) durch osmanische Zeit: Diskriminierung blieb, aber weniger extreme Gewaltwellen. • 1 19 9. ./ /2 20 0. . J Ja ah hr rh hu un nd de er rt t : • Höhere Geburtenraten bei Muslimen (Landbevölkerung). • Abwanderung vieler Kopten (bes. nach 1952 unter Nasser: Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 4 von 12 21.02.2026, 21:03 • Abwanderung vieler Kopten (bes. nach 1952 unter Nasser: Enteignungen, Nationalisierungen trafen disproportional wohlhabende christliche Familien). • Emigration in den Westen (seit 1960er/70er Jahren verstärkt). • Vereinzelte Konversionen durch sozialen Druck oder Heirat. Z Zu us sa am mm me en nf fa as ss su un ng g d de er r H Ha au up pt tf fa ak kt to or re en n Der Rückgang war also k ke ei in n G Ge en no oz zi id d im modernen Sinne, sondern vor allem ein s sc ch hl le ei ic ch he en nd de er r P Pr ro oz ze es ss s durch i in ns st ti it tu ut ti io on na al li is si ie er rt te e B Be en na ac ch ht te ei il li ig gu un ng g und A An nr re ei iz ze e z zu ur r K Ko on nv ve er rs si io on n , unterbrochen von Phasen offener Gewalt. Historiker betonen: Ohne den dauerhaften wirtschaftlichen und sozialen Druck hätte sich das Christentum wahrscheinlich länger als Mehrheitsreligion gehalten. Falls du zu einem bestimmten Jahrhundert oder Faktor mehr Details möchtest, lass es mich wissen! Jizya + Steuerdruck 8.–14. Jh. Wirtschaftlich zwingend Sehr hoch 9.–15. Jh. Aufstiegsblockade Dauerhaft Psychologischer Druck 10.–14. Jh. (Peaks) Direkte Gewalt & Angst 10.–16. Jh. Verlust von Identitätsmerkmalen 19.–20. Jh. Demografischer + Migrations-Effekt F Fa ak kt to or r Z Ze ei it tr ra au um m ( (H Ha au up pt tp ph ha as se e) ) W Wi ir rk ku un ng gs sw we ei is se e R Re el la at ti iv ve e B Be ed de eu ut tu un ng g Berufliche/ politische Diskriminierung Hoch Soziale Demütigung & Stigmatisierung Hoch Periodische Verfolgung & Zerstörung Mittel–hoch Kulturelle Assimilation Mittel Höhere muslim. Geburtenrate + Emigration Mittel (spät) Mehr zu al-Hakim Verfolgung Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 5 von 12 21.02.2026, 21:03 A Al l- -H Ha ak ki im m b bi i- -A Am mr r A Al ll la ah h (reg. 996–1021), der sechste Fatimiden- Kalif, ist eine der kontroversesten Figuren der islamischen Geschichte – besonders bekannt durch seine h ha ar rt te e V Ve er rf fo ol lg gu un ng g von Christen (vor allem Kopten) und Juden in Ägypten, Syrien und Palästina. Er wird oft als „ „d de er r w wa ah hn ns si in nn ni ig ge e K Ka al li if f“ “ (Mad Caliph) bezeichnet, doch moderne Historiker sehen seine Politik teils als k ka al lk ku ul li ie er rt t und politisch motiviert, nicht nur als reine Willkür. H Hi in nt te er rg gr ru un nd d u un nd d K Ko on nt te ex xt t • Al-Hakim übernahm mit 11 Jahren den Thron (996) und regierte zunächst unter Vormundschaft. • Ab ca. 1000 übernahm er die volle Macht und führte eine Politik extremer p pu ur ri it ta an ni is sc ch he er r I Is sl la am mi is si ie er ru un ng g • Er verfolgte nicht nur Christen, sondern auch S Su un nn ni it te en n (die Fatimiden waren schiitisch-ismailitisch), Frauen (z. B. Ausgangsverbote) und sogar Hunde (er ließ Tausende töten, weil ihr Bellen ihn störte). • Seine Politik schwankte stark: Phasen extremer Härte wechselten mit Toleranz oder Reue. D Di ie e H Ha au up pt tm ma aß ßn na ah hm me en n g ge eg ge en n C Ch hr ri is st te en n ( (c ca a. . 1 10 00 04 4– –1 10 01 14 4) ) Die Verfolgung erreichte ihren Höhepunkt zwischen 1004 und 1014. Viele Maßnahmen zielten auf D De em mü üt ti ig gu un ng g , E En nt te ei ig gn nu un ng g und Z Ze er rs st tö ör ru un ng g ab: � V Ve er rb bo ot t c ch hr ri is st tl li ic ch he er r F Fe es st te e u un nd d S Sy ym mb bo ol le e • Verbot von Weihnachten, Epiphanias und Ostern (öffentliche Feiern untersagt). • Verbot von Wein (wichtig für die Eucharistie). • Verbot lauter Glocken, Kreuze öffentlich zu zeigen oder Prozessionen. � K Ke en nn nz ze ei ic ch hn nu un ng g u un nd d D De em mü üt ti ig gu un ng g Christen mussten schwere e ei is se er rn ne e K Kr re eu uz ze e (manchmal 5 kg Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 6 von 12 21.02.2026, 21:03 • Christen mussten schwere e ei is se er rn ne e K Kr re eu uz ze e (manchmal 5 kg schwer) um den Hals tragen oder spezielle Kleidung (schwarze Turbane, Gürtel – Zunn ā r). • Sie durften nicht auf Eseln reiten (nur auf Eseln mit besonderem Sattel), nur zu Fuß gehen oder spezielle Schuhe tragen. � S Sp pr ra ac ch hv ve er rb bo ot t u un nd d k ku ul lt tu ur re el ll le e U Un nt te er rd dr rü üc ck ku un ng g • Verbot, K Ko op pt ti is sc ch h zu sprechen – sogar in Häusern, Kirchen oder Gebeten (unter Androhung der Z Zu un ng ge en na ab bs sc ch hn ne ei id du un ng g ). • Al-Hakim soll selbst durch Kairos Straßen gegangen sein, um koptisch sprechende Familien zu belauschen und zu bestrafen. → Dies beschleunigte den Übergang zum Arabischen enorm. � Z Ze er rs st tö ör ru un ng g v vo on n K Ki ir rc ch he en n u un nd d K Kl lö ös st te er rn n • Ab ca. 1009/1010 systematische Zerstörung: Kirchen und Klöster wurden abgerissen, geplündert oder in Moscheen umgewandelt. • Berühmteste Tat: Zerstörung der G Gr ra ab be es sk ki ir rc ch he e (Church of the Holy Sepulchre) in Jerusalem am 18. Oktober 1009 – fast vollständig zerstört (später unter seinem Sohn al-Zahir wiederaufgebaut). • Ägypten: Viele Quellen (z. B. al-Maqrizi) sprechen von T Ta au us se en nd de en n zerstörter Kirchen (eine Zahl von 30.000 in Ägypten + Syrien wird genannt, ist aber wahrscheinlich übertrieben – reale Zahl liegt bei Hunderten bis wenigen Tausend). • Klöster (z. B. al-Qosseir) geplündert, Kreuze verbrannt, Reliquien zerstört. � E En nt te ei ig gn nu un ng g u un nd d Z Zw wa an ng gs sk ko on nv ve er rs si io on ne en n • Kirchen- und Klostergüter konfisziert und an den Staat oder Muslime verteilt. Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 7 von 12 21.02.2026, 21:03 • Viele Kopten (besonders Beamte) gezwungen, zum Islam überzutreten oder hingerichtet. • Christliche Beamte (z. B. Vizire wie Isa ibn Nestorius) entlassen oder getötet. M Mö ög gl li ic ch he e G Gr rü ün nd de e f fü ür r d di ie e V Ve er rf fo ol lg gu un ng g Historiker diskutieren mehrere Motive – oft eine Mischung: • P Po ol li it ti is sc ch h- -s st tr ra at te eg gi is sc ch h → Al-Hakim wollte die sunnitische Mehrheit (die Fatimiden ablehnten) besänftigen und seine Herrschaft legitimieren, indem er „puritanischen Islam“ durchsetzte und Christen demütigte („amr bil ma'ruf wa nahi 'an al-munkar“). • R Re el li ig gi iö ös se er r F Fa an na at ti is sm mu us s → Er sah sich als göttliche Inkarnation (später Basis der Drusen-Religion) und wollte alle nicht-„reinen“ Elemente beseitigen. • P Pe er rs sö ön nl li ic ch he e E Ex xz ze en nt tr ri ik k → Viele seiner Maßnahmen (Hunde töten, Gemüse verbieten) wirken irrational. • R Re ea ak kt ti io on n a au uf f i in nn ne er re e S Sp pa an nn nu un ng ge en n → Nach Putschen und Unruhen in der Armee brauchte er populäre Maßnahmen. Ab ca. 1014 ließ die Verfolgung nach – viele Kirchen wurden wiederaufgebaut, und unter seinem Sohn al-Zahir kehrte relative Toleranz ein. L La an ng gf fr ri is st ti ig ge e F Fo ol lg ge en n f fü ür r d di ie e K Ko op pt te en n • Massiver B Be ev vö öl lk ke er ru un ng gs sr rü üc ck kg ga an ng g durch Konversionen, Flucht und Todesfälle. • Beschleunigter Verlust der koptischen Sprache. • Die Zerstörung der Grabeskirche war ein Auslöser für spätere Kreuzzugsstimmung in Europa. • In der koptischen Tradition gilt diese Zeit als eine der schwersten Verfolgungen – vergleichbar mit Diokletian. Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 8 von 12 21.02.2026, 21:03 Falls du primäre Quellen (z. B. al-Maqrizi-Zitate im Original) oder Details zu einer bestimmten Maßnahme möchtest, sag Bescheid! Gib Zitate von al-Maqrizi zur Zerstörung von Kirchen und Klöster an. T Ta aq qi i a al l- -D Di in n A Ah hm ma ad d i ib bn n A Al li i a al l- -M Ma aq qr ri iz zi i (1364–1442), einer der wichtigsten ägyptischen Historiker des Mittelalters, beschreibt in seinen Werken – vor allem in I It tt ti i ā ā a al l- - u un na af f ā ā b bi i- -a ak kh hb b ā ā r r a al l- -a a i im mm ma a a al l- -F F ā ā i im mi iy yy y ī ī n n a al l- -k kh hu ul la af f ā ā („Ermahnung der Ungläubigen durch die Berichte über die fatimidischen Imame und Kalifen“) und in a al l- - M Ma aw w ā ā i i w wa a- -l l- -i i t ti ib b ā ā r r f f ī ī d dh hi ik kr r a al l- -k kh hi i a a w wa a- -l l- - ā ā t th h ā ā r r (kurz: a al l- -K Kh hi i a a , Topographie und Denkmäler Ägyptens) – die Verfolgungen unter al- Hakim ausführlich. Al-Maqrizi berichtet relativ detailliert und oft mit einer gewissen Distanz, da er Jahrhunderte später schrieb. Er zitiert teilweise ältere Quellen und gibt Zahlen an, die von Historikern als ü üb be er rt tr ri ie eb be en n gelten (besonders die 30.000 zerstörten Kirchen), aber sie illustrieren das Ausmaß der Maßnahmen. W Wi ic ch ht ti ig ge e Z Zi it ta at te e u un nd d P Pa as ss sa ag ge en n ( (e en ng gl li is sc ch he e Ü Üb be er rs se et tz zu un ng g a au us s S Se ek ku un nd dä är rq qu ue el ll le en n, , b ba as si ie er re en nd d a au uf f a al l- -M Ma aq qr ri iz zi i; ; O Or ri ig gi in na al la ar ra ab bi is sc ch h i is st t h hi ie er r n ni ic ch ht t d di ir re ek kt t z zu ug gä än ng gl li ic ch h, , a ab be er r d di ie e I In nh ha al lt te e s si in nd d k ko on ns si is st te en nt t ü üb be er rl li ie ef fe er rt t) ) � A Al ll lg ge em me ei in ne er r Ü Üb be er rb bl li ic ck k ü üb be er r d di ie e H Hä är rt te en n g ge eg ge en n C Ch hr ri is st te en n (aus Itti ʿ ā ẓ und ähnlichen Berichten): „And in his [al-Hakim’s] time, hardships such as one never saw befell the Christians.... He then laid his hands on all endowments of the churches and of the monasteries, which he confiscated to the public treasury, and wrote to that effect to all his provinces.“ � S Sp pe ez zi if fi is sc ch he e Z Ze er rs st tö ör ru un ng ge en n i in n Ä Äg gy yp pt te en n : Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 9 von 12 21.02.2026, 21:03 „He then burnt the wood of a great many crosses, and forbade the Christians to buy men or maid servants; he pulled down the churches that were in the street Rashida, outside the city of Misr [Old Cairo]. He then laid in ruins the churches of al- Maqs outside Cairo, and made over their contents to the people, who plundered them of more goods than can be told. He threw down the convent of al-Qosseir, and gave it to the people to sack.... He then set about demolishing all churches, and made over to the people, as prey and forfeit, all that was in them, and all that was settled on them. They were then all demolished, all their furniture and chattels were plundered, their endowments were forfeited to others, and mosques were built in their place.“ � Z Zu um m K Kl lo os st te er r a al l- -Q Qo os ss se ei ir r ( (a al l- -Q Qu us sa ay yr r) ) und allgemeiner Plünderung: „He threw down the convent of al-Qosseir, and gave it to the people to sack.“ � S Sy ys st te em ma at ti is sc ch he e Z Ze er rs st tö ör ru un ng g u un nd d P Pl lü ün nd de er ru un ng g i in n P Pr ro ov vi in nz ze en n : „Then many people [Muslims] sent up letters to request to be allowed to search the churches and monasteries in provinces of Egypt. But their request was hardly delivered [at headquarters], when a favourable answer was returned to the request; so they took the vessels and chattel of the churches and of the monasteries, and sold them in the market places of Egypt, together with what they found in those churches of gold and silver vessels, and things of the kind; and bartered their endowments. The emir also wrote to the intendants of the provinces to support the Muslims in their destruction of the churches and of monasteries.“ � D Di ie e b be er rü üh hm mt te e ( (u un nd d ü üb be er rt tr ri ie eb be en ne e) ) G Ge es sa am mt tz za ah hl l (Ende 1014): Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 10 von 12 21.02.2026, 21:03 � D Di ie e b be er rü üh hm mt te e ( (u un nd d ü üb be er rt tr ri ie eb be en ne e) ) G Ge es sa am mt tz za ah hl l (Ende 1014): „And the work of demolition in Egypt was so general in the year 1012, that according to statements on which one can rely, as to what was demolished at the end of the year 1014, both in Egypt and in Syria and the provinces thereof, of temples built by the Greeks—it amounted to more than 3,000 churches [im Originalarabischen oft 30.000 genannt]. All the gold and silver vessels in them were plundered, their endowments were forfeited; and those endowments were splendid and bestowed on wonderful edifices.“ Diese Zahl (30.000 im arabischen Originaltext) wird in der Forschung als hyperbolisch betrachtet – reale Schätzungen gehen von Hunderten bis wenigen Tausend aus, aber sie zeigt, wie al-Maqrizi das Ausmaß dramatisierte. K Ko on nt te ex xt t u un nd d B Be ew we er rt tu un ng g b be ei i a al l- -M Ma aq qr ri iz zi i Al-Maqrizi betont, dass viele Christen unter diesem Druck z zu um m I Is sl la am m k ko on nv ve er rt ti ie er rt te en n : „Under these circumstances a great many Christians became Muslims.“ Er erwähnt auch spätere R Rü üc ck kn na ah hm me en n : Al-Hakim ließ später viele Kirchen wieder aufbauen oder gab sie zurück – ein typisches Merkmal seiner wechselhaften Politik. Diese Passagen stammen hauptsächlich aus I It tt ti i ā ā (Band 2) und werden in a al l- -K Kh hi i a a ergänzt, wo al-Maqrizi spezifische Kirchen und Klöster Ägyptens auflistet und notiert, welche unter al-Hakim zerstört wurden. Falls du die arabischen Originaltexte oder eine spezifische Edition (z. B. die von Ayman Fu ʿ ad Sayyid) suchst, kann ich dir Hinweise geben – die Zitate sind in der Sekundärliteratur (z. B. bei Paul Walker, „Caliph of Cairo“ oder in Artikeln zu Fatimiden) weit verbreitet und Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 11 von 12 21.02.2026, 21:03 Vergleiche mit zeitgenössischen Quellen Fatimiden-Dynastie im Überblick of Cairo“ oder in Artikeln zu Fatimiden) weit verbreitet und weitgehend übereinstimmend. Ägypten: Kopten-Anteil 7.–20. Jahrhundert - Grok https://grok.com/c/3e5ef48e-c04a-418a-9864-e817a93ca102?rid=bced4... 12 von 12 21.02.2026, 21:03