Beschlusslage der Landesschülerkonferenz 2023/2024 Präambel Die Landesschülerkonferenz steht für eine offene , pluralistische und demokratische Gesellschaft, in der niemand benachteiligt wird. 1. Wahlrecht ab 16: Die Landesschülerkonferenz spricht sich grundsätzlich für ein Wahlrecht ab 16 Jahren für alle Wahlen in Deutschland aus. 2. Kostenloser ÖPNV für alle Schüle r:innen : Die Landesschülerkonferenz fordert die Möglichkeit der kostenlosen Nutzung des gesamten ÖPNVs in Bayern für alle bayerische Schüler :innen 3. Freie Sprache statt Genderverbot: Die Landesschülerkonferenz spricht sich für freie Sprache an bayerischen Schulen aus und positioniert sich somit gegen ein Genderverbot in Schrift form 4. Späterer Übertritt in die weiterführenden Schulen: Die Landesschülerkonferenz fordert den Übertritt der bayerischen Schüler:innen von der Grundschule auf die weiterführende Schule , im Sinne der Bildungsgerechtigkeit , von der 4. Klasse auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. 5. Gemeinschaftsschulen Die Landesschülerkonferenz fordert im Sinne der Bildungsgerechtigkeit , die Einführung von Gemeinschaftsschulen, zusätzlich zum dreigliedrigen Schulsystem. 6. Bundesweite Schüler :innen vernetzung: Die Landesschülerkonferenz spricht sich grundsätzlich für eine bundesweite Vernetzung von Schüler :innen vertretungen zum Austausch aus. In welcher rechtlichen Form ist hierbei irrelevant. 7. Gelebte Erinnerungskultur: Die Landesschülerkonferenz spricht sich für eine gelebte Erinnerungskultur an bayerischen Schulen aus. Diese soll auch mindestens einen Besuch in einer KZ - Gedenkstätte in einer weiterführenden Klasse beinhalten. 8. Unangekündigte Leistungsnachweise: Die Landesschülerkonferenz spricht sich für die grundsätzliche Abschaffung von unangekündigten Leistungsnachweisen aus. Dies beinhaltet Abfragen und Stegreifaufgaben, nicht allerdings Mitarbeitsnoten.