Meisterprüfung Elektrotechnik Meisterprüfung Prüfungsfragen PDF Berufszulassungen Berufszulassungen Elektrotechnik Meisterprüfung Prüfungsfragen PDF-Fragen verfügbar hier unter: https://www.easy-quizzz.com/at/berufszulassungen/meisterpruefung- pruefungsfragen/elektrotechnik-meisterpruefung-pruefungsfragen/quiz.html Wenn Sie sich jetzt anmelden, erhalten Sie Zugang zu 1016 Fragen in einem einzigartigen Satz vonElektrotechnik Meisterprüfung Prüfungsfragen Frage 1 Eine Kundin ersucht einen Elektrotechnikbetrieb um ein konkretes Angebot für die Erneuerung ihrer Verteilung. Der Betrieb verarbeitet dafür die erforderlichen Kontaktdaten und Angaben zur bestehenden Anlage. Auf welche Rechtsgrundlage kann er diese Verarbeitung stützen? Optionen: A. Auf die Einwilligung der Kundin, die vor jeder Angebotserstellung gesondert eingeholt werden muss B. Auf die Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage der Kundin C. Auf die Erfüllung einer gesetzlichen Aufbewahrungspflicht für sämtliche Angebotsdaten D. Auf ein berechtigtes Interesse des Betriebs, unabhängig vom Ersuchen der Kundin neue Kundenprofile anzulegen Antwort: B Erklärung: Die Kundin hat das Angebot ausdrücklich angefragt. Die Verarbeitung der dafür erforderlichen Daten ist daher zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf ihre Anfrage hin erforderlich. Eine Einwilligung ist dafür nicht nötig; Aufbewahrungspflichten betreffen gegebenenfalls spätere Speicherfristen, nicht die Grundlage für die Angebotserstellung. Berufszulassungen Berufszulassungen Elektrotechnik Meisterprüfung Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/at/ Frage 2 Eine Elektrotechnikerin hat die Meisterprüfung bestanden und möchte einen eigenen Betrieb eröffnen. Sie meint, damit dürfe sie sofort selbstständig Arbeiten des reglementierten Elektrotechnikgewerbes anbieten. Welche Beurteilung trifft zu? Optionen: A. Die Meisterprüfung berechtigt zur selbstständigen Tätigkeit; eine Gewerbeanmeldung ist erst nach dem ersten Auftrag erforderlich. B. Die Meisterprüfung weist die fachliche Befähigung nach; vor Aufnahme des Gewerbes muss sie dieses bei der zuständigen Behörde anmelden. C. Für die Gewerbeanmeldung genügt eine fachliche Praxisbestätigung; die Meisterprüfung ist nur für die Beschäftigung von Lehrlingen relevant. D. Die Meisterprüfung erlaubt die Tätigkeit erst, wenn zusätzlich eine eigene Gewerbeberechtigung einer Innung erteilt wurde. Antwort: B Erklärung: Die Meisterprüfung kann den Befähigungsnachweis für das reglementierte Elektrotechnikgewerbe erbringen, ersetzt aber nicht die Gewerbeanmeldung. Die selbstständige Gewerbeausübung setzt beides voraus; eine Innung erteilt keine Gewerbeberechtigung. Frage 3 Eine Elektrotechnikerin erwirbt sämtliche Geschäftsanteile an einer bestehenden GmbH. Die GmbH bleibt im Firmenbuch eingetragen und führt den Betrieb unverändert weiter. Welche rechtliche Folge hat der Anteilserwerb für bestehende Verträge und Schulden der GmbH? Optionen: A. Die GmbH bleibt Vertragspartnerin und Schuldnerin; der Anteilserwerb macht die Käuferin für sich allein nicht persönlich zur Schuldnerin. B. Die bestehenden Verträge gehen mit dem Anteilserwerb auf die Käuferin persönlich über; die GmbH scheidet als Vertragspartnerin aus. C. Die GmbH wird durch den Anteilserwerb aufgelöst; ihre Verträge und Schulden gehen auf die Käuferin über. D. Die bestehenden Verträge enden mit dem Wechsel der Gesellschafterin; die GmbH muss sie neu abschließen. Antwort: A Erklärung: Berufszulassungen Berufszulassungen Elektrotechnik Meisterprüfung Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/at/ Beim Erwerb von GmbH-Anteilen bleibt die GmbH als juristische Person bestehen. Sie bleibt daher grundsätzlich selbst Partei ihrer Verträge und Schuldnerin ihrer Verbindlichkeiten. Die Gesellschafterin haftet nicht allein wegen des Anteilserwerbs persönlich für GmbH-Schulden; eine zusätzliche Haftung kann sich etwa aus einer persönlichen Garantie ergeben. Frage 4 Bei einer Übung an einer spannungsfreien Trainingsanlage kann ein Lehrling die Schritte zum Herstellen des sicheren Zustands richtig aufzählen, führt sie praktisch aber wiederholt in falscher Reihenfolge aus. Welche Maßnahme unterstützt den nächsten Lernschritt am besten? Optionen: A. Die Schritte nochmals vollständig erklären und danach direkt eine selbstständige Wiederholung verlangen. B. Die Handlung nochmals vormachen, den Lehrling anschließend schrittweise unter Anleitung ausführen lassen und dabei gezielt Rückmeldung geben. C. Die Übung abbrechen und zunächst weitere theoretische Inhalte zur Elektrotechnik vermitteln. D. Den Lehrling die Handlung selbstständig wiederholen lassen und die Auswertung bis zum Ende der Übung aufschieben. Antwort: B Erklärung: Die Schwierigkeit liegt nicht beim Benennen, sondern bei der praktischen Ausführung und Reihenfolge. Vormachen, angeleitetes Nachvollziehen und unmittelbare Rückmeldung verbinden die Erklärung mit der Handlung; erst nach sicherer Beherrschung ist selbstständiges Üben sinnvoll. Frage 5 Ein symmetrischer Drehstromverbraucher nimmt bei 400 V Leiterspannung eine Wirkleistung von 11 kW auf. Sein Leistungsfaktor beträgt 0,80. Welcher Leiterstrom ergibt sich näherungsweise? Optionen: A. 15,9 A B. 19,8 A C. 34,4 A D. 11,5 A Antwort: B Erklärung: Für einen symmetrischen Drehstromverbraucher gilt I = P/(3 · U · cos ). Eingesetzt ergibt sich 11 000/(3 · Berufszulassungen Berufszulassungen Elektrotechnik Meisterprüfung Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/at/ 400 · 0,80) 19,8 A. 15,9 A entstünden, wenn der Leistungsfaktor unberücksichtigt bliebe. Frage 6 Bei der Ausführung wird eine Leitung entgegen der Planung gebündelt mit mehreren belasteten Leitungen in einer Wärmedämmung verlegt. Der ursprünglich gewählte Querschnitt wurde anhand der freien Verlegung bemessen. Welche Maßnahme ist vor der Freigabe erforderlich? Optionen: A. Den Spannungsfall neu berechnen und den Querschnitt nur bei Überschreitung des zulässigen Werts anpassen. B. Den Bemessungsstrom des Schutzorgans erhöhen, damit die Leitung trotz der geänderten Verlegung ausreichend belastbar bleibt. C. Die zulässige Strombelastbarkeit anhand der tatsächlichen Verlegebedingungen neu bewerten und Leitung sowie Schutzorgan darauf abstimmen. D. Den Kurzschlussstrom am Leitungsanfang prüfen und den Querschnitt beibehalten, wenn das Schutzorgan dort sicher auslöst. Antwort: C Erklärung: Wärmedämmung und Häufung erschweren die Wärmeabfuhr und können die zulässige Strombelastbarkeit der Leitung verringern. Deshalb sind die tatsächlichen Verlegebedingungen zu berücksichtigen und Querschnitt und Schutzorgan gemeinsam zu überprüfen. Eine Prüfung des Spannungsfalls oder des Kurzschlussschutzes allein ersetzt diese Bewertung nicht. Frage 7 In einem Mehrparteiengebäude können mehrere Elektrofahrzeuge gleichzeitig laden; zusätzlich laufen Wärmepumpen. Die vereinbarte Anschlussleistung darf nicht überschritten werden. Welche Regelstrategie eignet sich für das Lastenmanagement am besten? Optionen: A. Die Ladeleistung wird anhand eines festen Zeitplans begrenzt, unabhängig vom aktuellen Gebäudeverbrauch. B. Die Wärmepumpen werden bei hoher Ladeleistung dauerhaft abgeschaltet, damit die Ladepunkte ihre Leistung beibehalten. C. Die Gesamtleistung am Netzanschlusspunkt wird erfasst und die Ladeleistung innerhalb der verfügbaren Leistung dynamisch angepasst. D. Jeder Ladepunkt begrenzt seine Leistung anhand seines eigenen Verbrauchs, ohne Daten mit Berufszulassungen Berufszulassungen Elektrotechnik Meisterprüfung Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/at/ den übrigen Ladepunkten auszutauschen. Antwort: C Erklärung: Die Messung am Netzanschlusspunkt berücksichtigt die gleichzeitige Leistung aller relevanten Verbraucher. Das Lastmanagement kann daraus die verbleibende Leistung ableiten und die Ladeleistung dynamisch anpassen, ohne die Wärmeversorgung pauschal abzuschalten. Frage 8 Im Prüfbericht einer neu errichteten Anlage steht zu einem Fehlerstrom-Schutzschalter lediglich: „Prüftaste betätigt, Funktion gegeben.“ Eine messtechnische Auslöseprüfung wurde nicht durchgeführt. Welche Beurteilung ist fachlich zutreffend? Optionen: A. Der Nachweis genügt, sofern der Schutzleiterwiderstand des zugehörigen Stromkreises ebenfalls gemessen wurde. B. Der Nachweis genügt, wenn der Schutzschalter beim Betätigen der Prüftaste hörbar abschaltet. C. Die Prüftaste ersetzt keine messtechnische Prüfung der Auslösebedingungen; die erforderlichen Prüfergebnisse sind zu ermitteln und zu dokumentieren. D. Eine messtechnische Prüfung ist nur erforderlich, wenn der Schutzschalter bei der Betätigung der Prüftaste nicht auslöst. Antwort: C Erklärung: Die Prüftaste kontrolliert die interne Prüffunktion des Schutzschalters, weist aber nicht messtechnisch nach, dass seine Auslösebedingungen eingehalten werden. Dafür ist eine geeignete Prüfung mit einem Messgerät erforderlich; die Ergebnisse gehören in den Prüfbericht. Frage 9 Bei einem Gebäude mit äußerem Blitzschutz können über die Versorgungsleitung Blitzteilströme in die elektrische Anlage gelangen. Welche Maßnahme ist am Speisepunkt erforderlich, um diesen Belastungsfall zu berücksichtigen? Optionen: A. Ein Überspannungsableiter Typ 2, der ausschließlich für induzierte Überspannungen ausgelegt ist B. Ein Überspannungsableiter Typ 3, der als alleiniger Schutz am Gebäudeeintritt eingesetzt wird C. Ein Überspannungsableiter Typ 1, der für die Ableitung von Blitzteilströmen ausgelegt ist Berufszulassungen Berufszulassungen Elektrotechnik Meisterprüfung Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/at/ D. Ein Überspannungsableiter Typ 2, der erst unmittelbar vor den Endgeräten angeschlossen wird Antwort: C Erklärung: Bei möglichem Eintritt von Blitzteilströmen ist am Speisepunkt ein Typ-1-Ableiter erforderlich, der für solche Stoßströme ausgelegt ist. Typ 2 dient dem Schutz gegen verbleibende beziehungsweise induzierte Überspannungen; Typ 3 ist für den gerätenahen Feinschutz vorgesehen und ersetzt den Blitzstromschutz am Gebäudeeintritt nicht. Frage 10 Bei der Inbetriebnahme einer KNX-TP-Anlage soll ein Taster einen Schaltaktor steuern. Beide Geräte sind bereits mit unterschiedlichen individuellen Adressen versehen, reagieren aber nicht aufeinander. Welche Konfiguration stellt die funktionale Kommunikation her? Optionen: A. Die individuellen Adressen beider Geräte werden durch dieselbe Gruppenadresse ersetzt. B. Die Kommunikationsobjekte erhalten unterschiedliche Gruppenadressen, die in der Linie zusammengefasst werden. C. Die sendenden und empfangenden Kommunikationsobjekte werden derselben Gruppenadresse zugeordnet. D. Die Gruppenadresse wird als individuelle Adresse des Aktors eingetragen. Antwort: C Erklärung: Die individuelle Adresse dient der Identifikation eines KNX-Geräts, insbesondere bei der Inbetriebnahme. Für die funktionale Kommunikation werden die passenden Kommunikationsobjekte von Taster und Aktor mit derselben Gruppenadresse verknüpft. Möchten Sie mehr sehen? Verpassen Sie nicht unsereElektrotechnik Meisterprüfung Prüfungsfragen PDF-Datei unter: h t t p s : / / w w w . e a s y - q u i z z z . c o m / a t / b e r u f s z u l a s s u n g e n / m e i s t e r p r u e f u n g - pruefungsfragen/elektrotechnik-meisterpruefung-pruefungsfragen-pdf/ Berufszulassungen Berufszulassungen Elektrotechnik Meisterprüfung Prüfungsfragen PDF https://www.easy-quizzz.com/at/